19. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Mich gibt es jetzt auch online!

Und so funktioniert es:

Du brauchst ein Laptop, Handy, Tablet oder einen PC. Darauf lädst du dir die kostenlose Zoom-App herunter und öffnest den Link, den ich dir zuvor per Mail verschickt habe. Schon befinden wir uns in unserer eigenen kleine Videokonferenz.

Der Rest verläuft eigentlich wie in jeder Therapie-Stunde, nur dass du mit deinem Hund die Übungen direkt durchführst und ich beobachten kann, was schon gut läuft oder wo korrigiert werden muss.

Gerade in der aktiven Bewegungstherapie kann das große Vorteile haben, da ich so die Übungen auf die Gegebenheiten bei dir zu Hause anpassen kann. Auch ist der Hund meist ruhiger und arbeitet konzentrierter mit als in der Praxis.

Ein Termin kann ebenfalls online vereinbart werden:

Terminland.de – Termin jetzt online buchen

oder unter

01701824627

15. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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2 Parkplätze im Innenhof

Meine Praxis liegt an der Hauptstraße in Neuss-Reuschenberg, an der viel befahrenen Bergheimer Landstraße.

Es gibt zwar Parkbuchten direkt vor meiner Tür, doch sind diese häufig belegt.

Im Innenhof habe ich 2 Parkplätze angemietet, die von Kunden und Patientenbesitzern genutzt werden können.

Zwischen Elifs Frisörsalon und Theos Grill einbiegen, durchfahren, nach rechts und dann die 2. Einfahrt rechts rein. Ich habe mein Logo an das Tor gehängt.

Meine Parkplätze sind direkt vor der Tür und unter dem Balkon.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

12. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Neu! Telefonische Beratung!

So wie es ausschaut, hat uns der Lockdown die nächsten Wochen weiterhin im Griff.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, ab Montag, dem 15.02.2021, auch telefonische Beratungen anzubieten. Dann müsst Ihr nicht mehr als unbedingt nötig aus dem Haus und wir können trotzdem an diversen Problemen arbeiten.

Ich tüftel im Moment auch noch an einer Online-Version.

Die Abrechnung verläuft über PayPal.

Termine finden zu meinen normalen Sprechzeiten statt und könnt Ihr über die online-Terminvergabe

Terminland.de – Termin jetzt online buchen

per WhatsApp oder Mail buchen.

8. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Pfotenpflege

Jetzt ist es wieder so weit!

Es ist kalt, gelegentlich schneit oder friert es, so dass Salz oder Split gestreut werden muss.

Nässe, Kälte, Salz, kleine Steinchen, all das reizt die empfindlichen Pfoten unserer Vierbeiner. Viele Hunde putzen ihre Pfoten in dieser Zeit auch besonders intensiv. In schlimmen Fällen kann es dadurch zu wunden Pfoten kommen.

Wie Pflege ich die Pfoten richtig und ohne viel Aufwand?

Als Erste Maßnahme ist das Kürzen des Fells zwischen den Ballen wichtig. Es sollte mit den Ballen abschließen und der Hund nicht auf einem Polster an Haaren herumlaufen.

Ganz oft schon wurden mir in der Praxis Hunde mit akuter Lahmheit vorgestellt, deren Fell zwischen den Pfoten sich zu knubbeln verfilzt hat und somit schmerzhaft bei jedem Schritt wurde.

Auch kleine Ästchen oder Steinchen können sich darin verfangen.

Zu kurz sollten die Haare aber auch nicht sein, da sie dann in die empfindliche Haut zwischen den Ballen pieksen können.

Nicht zu verachten ist auch die schwammartige Aufnahme von salzigem Wasser. Das Salz reizt die Haut. Außerdem schmeckt es gut und der Hund schleckt es gern ab, was wiederum zu Leck-Ekzemen führen kann.

Dann sollten die Füße des Hundes nach jedem Spaziergang gewaschen werden. Ich habe immer einen Eimer mit warmem Wasser vor der Wohnungstür, in die ich die Füße der Hunde abwechseln eintunke und anschließend abtrockne. Dabei stelle ich auch gleich fest, ob kleine Steinchen oder Sonstiges zwischen den Zehen stecken und kann sie entfernen.

Wenn die Pfoten dann trocken sind, pflege ich sie mit einer speziellen Pfotenpflegecreme. Ich nutze dafür sehr gern die Creme: Hasenfüßin von Maybrooks Cottage. Neben pflegenden Ölen enthält es auch entzündungshemmende Substanzen wie Propolis oder Rosmarinextrakt, so dass kleine Wunden und Entzündungen sofort gepflegt und behandelt werden.

Die Creme ist auch für Allergiker geeignet, die einen starken Juckreiz an den Pfoten haben, da sie die Haut beruhigt und Entzündungen verhindert.

5. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Die Flexi-Leine

Die Flexi-Leine polarisiert.

Die Einen schwören auf sie, da sie ihrem Hund auf diesem Wege Freiheit geben und ihn trotzdem unter Kontrolle haben.

Wieder andere mögen die Flexi-Leine gar nicht, da sie nur eine scheinbare Freiheit gibt und der Hund sich viele schlechte Verhaltensweisen angewöhnen kann.

Ich mag die Flexi-Leine eigentlich gar nicht.

Immer wieder sehe ich, häufig kleine Hunde, die hechelnd an der straff gespannten Leine vor ihren Besitzer her japsen. Sie stehen in der Leine, als müssten sie ihre Menschen ziehen. Diese Hunde haben nicht gelernt, locker an der Leine zu gehen. Da die Leine aufgrund ihres Mechanismus immer auf Spannung ist, ist durchgehend Zug auf der Leine. Der Hund muss also ständig gegen diesen Zug anarbeiten. Das führt auf Dauer zu Verspannungen und Schmerzen – darauf möchte ich als ganzheitliche Hundephysiotherapeutin hinweisen.

Weiterhin ist der Hund auch nur scheinbar unter Kontrolle. Ein Hund, der mit Schwung in die 5m-Leine rennt, setzt ganz schön viel Kraft frei, die einem auch mal das Haltestück aus der Hand reißt. Da, wie oben besprochen, die Leine immer unter Spannung steht, saust dieser Haltegriff nun auf den Hund zu und scheppert hinter ihm her. Die meisten Hunde reagieren darauf panisch und rennen weg.

Schwierig finde ich auch den Bewegungsradius, den die Hunde mit der Leine haben. Er geht ja nicht nur nach vorn oder hinten, sondern in genau diesem Radius auch um den Hundeführer herum. Wenn also auf einmal auf der anderen Straßenseite der Lieblingsfeind auftaucht, muss man Glück haben, wenn gerade kein Auto kommt….

Und doch führe ich Chewie seit Neuestem bei uns auf dem Feld an der Leine. Warum? – Chewie hat einen Lieblingsfeind. Der steht alle paar Monate ganz plötzlich vor uns. Wenn sich die beiden sehen, wird es laut. Das größere Problem ist aber der Besitzer. Er rennt weg, tritt dabei zwischen die sich ankeifenden Hunde und fällt. Das geht natürlich nicht. Ich habe große Sorge, dass er sich einmal verletzt. Leider lässt sich der andere Hundebesitzer nicht darauf ein, dass wir daran arbeiten. Dann muss Chewie eben an die Leine. Da ich aber nicht an jedem Grashalm stehen bleiben möchte, den ein Rüde interessant findet, nehme ich eben die Flexi-Leine.

Handel ich dabei nicht entgegen meiner Prinzipien? Könnte man so sehen, ABER! Chewie ist 9 Jahre alt. Er geht super an der durchhängenden Leine und lässt sich sonst auch sehr gut abrufen. Ich gehe nur dort mit der Flexi-Leine, wo ich seinem Feind begegnen könnte. Sonst läuft er, wie Leia, frei oder an der Führleine.

Manchmal muss man, zur Sicherheit aller Beteiligten andere Wege gehen und entsprechende Management-Maßnahmen ergreifen.

3. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Hat mein Hund Schmerzen?

Das ist wohl die häufigste Frage, die ich in meiner Praxis gestellt bekomme. Leider muss ich sie in den meisten Fällen mit Ja beantworten.

Wir mögen unsere Tiere und möchten nicht, dass sie Schmerzen erleiden.

Nun ist es aber dummerweise so, dass die Hunde Meister im Vertuschen von Schmerzen sind. Schon ihre Vorfahren die Wölfe sind großartig darin, Unzulänglichkeiten zu kompensieren. Denn ein Rudel ist nur so stark, wie sein schwächstes Mitglied. Der Mensch hat durch die Zucht ein Übriges getan. Gute Jagdhunde jagen bis zum Umfallen. Der Jagdterrier kämpft mit einem Wildschwein, auch wenn ihm das Fell in Fetzen hängt. Andere Hunde wurden zum Ziehen von Karren genutzt. Auch hier war man nicht zimperlich. Zu Schutz und Wachhunden brauche ich, glaube ich, nichts zu sagen.

Hinzu kommt, es gibt unterschiedliche Qualitäten an Schmerz:

den akuten Schmerz und den chronischen Schmerz.

Den akuten Schmerz kennt wohl jeder. Auf ein plötzliches Trauma (z. B. Umknicken) folgt ein stechender, heißer, alles überdeckender Schmerz. Wenn nun der Fuß nicht mehr belastet wird, läßt der Schmerz langsam nach. Aber wehe, er wird wieder belastet, dann schießt es wieder in den Fuß. Der Hund jault auf oder fiept und humpelt sichtbar. Hier sieht jede: Der Hund hat Schmerzen. Die entsprechende Stelle schwillt in den meisten Fällen an und kann behandelt werden. Kühlung, passive Bewegung und v. A. eine Schmerztherapie sind hier angesagt.

Der chronische Schmerz ist nicht so spektakulär. Er ist eher dumpf, nervig, oft tritt er in oder nach Ruhe auf, da er durch Anderes übertönt werden kann. Das kann z. B. ein Spiel, Jagen oder auch ein akuter Schmerz sein.

Hier setzt nun der Mechanismus der Schonhaltung ein. Der Körper führt Bewegungen in einer anderen Art und Weise aus, um dem Schmerz auszuweichen. Bei Schmerzen in der Hüfte wird z. B. diese steif gehalten und das Bein als Ganzes vor geschwungen. Das sind die Hunde, die so nett mit dem Popo wackeln. Andere laufen im Pass. D. h., dass die beiden Beine einer Seite zur gleichen Zeit bewegt werden. Wie ein kleiner Elefant. Dann gibt es auch noch die Hunde, die immer rennen, die Bewegungen nicht langsam ausführen können, da die langsame Bewegung schmerzt.

Es gibt noch viele weitere Anzeichen, dass ihr Hund Schmerzen hat und diese geschickt kompensiert.

Ganz häufig bekomme ich dann zu hören, aber wir gehen jeden Tag stundenlang spazieren, wie konnte das denn passieren?! – Genau so wie bei uns: Verschleiß, das Alter… Wie oben schon beschrieben, schleicht sich eine Schonhaltung ein und der Hund bewegt sich zügig und auch mit Freude in dieser. Allerdings werden so falsche Strukturen belastet, was wiederum zu anderen, weiteren Problemen führt.

Was hilft dagegen? – Training der richtigen Strukturen! Stärkung der Muskulatur mit entsprechenden Übungen!

Das haben wir doch Alle schon mal gehört! – Warum sollte es beim Hund anders sein!

Und je eher man damit anfängt, um so besser!

Ich kann euch dabei helfen, herauszufinden, ob euer Hund Schmerzen hat und wie ihr ihm helfen könnt.

Manchmal helfen einfache Übungen. In anderen Fällen muss weitere Diagnostik betrieben werden, bevor an den Problemen gearbeitet werden kann. Wieder andere benötigen eine Schmerztherapie.

Vereinbart einen Termin unter:

0170 182 462 7

oder online unter:

www.terminland.de/hundherum-gesund/

1. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Arthrose beim Hund und bei der Katze

Als eine Arthrose bezeichnet man eine Verletzung oder Schädigung des Gelenkknorpels. Dies kann aufgrund einer Verletzung oder einer Überlastung geschehen oder ist genetisch bedingt. Eine Arthrose ist nicht zwangsläufig sofort schmerzhaft, sondern in der Regel erst, wenn hier eine Entzündung auftritt. Das wird dann als Arthritis bezeichnet.

Ca. 25% aller Hunde und Katzen haben Arthrose. Bei einigen Rassen (z. B. Franz. Bulldogge) tritt sie schon sehr früh, z. T. schon im Alter von 2 Jahren, auf.

Ganz nach dem Motto: „Wer rastet der rostet“ ist für Hunde und Katzen mit Arthrose wichtig, dass sie sich bewegen. Mit der Bewegung zieht sich der Gelenkknorpel Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit wie ein Schwamm. Nun ist unser Bestreben, die Gelenkflüssigkeit so gehaltvoll wie nur möglich zu gestalten. Um das zu erreichen gibt man, zunächst kurweise, später dauerhaft, Futterergänzungsmittel ins Futter. Grünlippmuschelpulver und Kollagen sind ihr Hauptbestandteil.

Die oben angesprochene Bewegung sollte physiologisch und nicht in Schonhaltung von statten gehen, da sonst die fehlerhafte Belastung des Gelenkes verstärkt und die Arthrose verstärkt wird. Deshalb ist es wichtig, dass, sobald der Hund Anzeichen von Bewegungsunlust oder Schmerz zeigt, die Entzündung behandelt wird. Dafür ist nicht immer sofort ein starkes Schmerzmittel nötig. Häufig kann man hier schon mit Kräutern, Akupunktur, Blutegeln oder einer Kombination daraus, Schmerzfreiheit erzielen.

Bei der Wahl der richtigen Behandlung bin ich Ihnen gern behilflich.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hund oder Ihre Katze Anzeichen einer Arthrose haben, rufen Sie mich an. Ich unterstütze Sie gern.

0170 182 462 7

27. Januar 2021
von Sabine Schlebusch
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Ausschlußdiät bei Futtermittelallergie – Was ist das?

Die Ausschlußdiät und die anschließende Provokationsdiät sind meiner Meinung nach das wichtigste Tool sowohl in der Diagnostik als auch in der Behandlung der Futtermittelallergie eines Hundes oder einer Katze.

Bei der Ausschlußdiät wird das Tier ausschließlich mit Nahrungsmitteln gefüttert, die sein Organismus nicht kennt und gegen das es somit auch nicht allergisch reagieren kann.

Dafür gehen wir sehr weit in der Anamnese zurück und tragen zusammen, was jemals gefüttert wurde. Auch jegliches Leckerchen und jede Kaustange müssen hier genau unter die Lupe genommen werden.

Warum das so wichtig ist, versteht man, wenn man das Krankheitsbild einer Allergie etwas besser versteht: Eine Allergie benötigt immer einen Erstkontakt mit dem Allergen, um dann bei nachfolgenden Kontakten ausbrechen zu können. D. h. im Falle einer Futtermittelallergie, dass das Tier zuvor schon mindestens einmal das Futtermittel gefressen haben muss, bevor es allergisch reagieren kann. Aus diesem Grund kann es passieren, dass plötzlich eine Allergie gegen etwas entwickelt wird, das sonst jahrelang mit Genuss verzehrt wurde.

Nun muss also eine Proteinquelle gefunden werden, die noch nie gefüttert wurde. Häufig bleiben hier nur noch die Exoten wie Känguru, Büffel, Lama oder Kamel übrig, da die Besitzer in ihrer Not schon alles andere (Pferd) ausprobiert haben. Hinzu kommt ein Gemüse oder Obst, das ebenfalls unbekannt ist. Hier wählen wir meistens Zucchini oder Salat.

Diese Kombination wird so lange gefüttert, bis die Fellnase frei von Symptomen ist. Das kann ein paar Wochen bis Monate dauern.

Ganz wichtig zu erwähnen ist, dass es sich meistens nicht um eine vollwertige Ernährung handelt. Durch verschiedene Zusätze muss das Futter mit der Zeit ergänzt werden.

In der Zwischenzeit kann das Immunsystem auf unterschiedlicher Art und Weise moduliert werden, so dass die Allergie nicht mehr in dem vollen Masse ausbricht.

Ist der Hund oder die Katze schließlich symptomfrei kann mit der Provokationsdiät begonnen werden: Dabei wird nach und nach das Futter um jeweils eine einzelne Komponenten erweitert. Reagiert das Tier allergisch, muss diese Komponente aus dem Futterplan wieder gestrichen und die vorherige Zusammensetzung beibehalten werden, bis die Symptome wieder abgeklungen sind.

Auf diesem Wege findet man nach und nach heraus, gegen welche Nahrungsmittel der Fellfreund allergisch reagiert und stellt so mit der Zeit seinen individuellen Futterplan zusammen.

Dieser Weg ist kein einfacher und auch kein schneller Weg, aber er ist nachhaltig. Ich unterstütze Sie gern dabei eine Weg zu finden, mit der Allergie Ihres Tieres umzugehen, so dass es eine unbeschwertes und artgerechtes Leben führen kann.