1. März 2021
von Sabine Schlebusch
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Der Lenz ist da!

Und mit ihm die ganzen Frühblüher!

Wusstet Ihr, dass auch Hunde und Katzen unter Heuschnupfen leiden können?

Die Symptome sind nicht anders, als bei uns Menschen. Juckende und tränende Augen, rote und geschwollene Schleimhäute, manchmal auch eine laufende Nase und Niesen.

Viele Hundebesitzer berichten mir, dass ihre Fellnasen auf einmal schnarchen. Einige Tiere sind kurzatmig und nicht mehr so leistungsfähig.

Die Behandlung der Pollenallergie ist sehr komplex, da zunächst die akuten Symptome gelindert und dann das Immunsystem so moduliert werden muss, dass die Allergie abgeschwächt wird.

Wenn Sie so einen kleinen Schnarcher zu Hause haben, unterstütze ich Sie gern dabei, die Symptome in den Griff zu bekommen.

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26. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Der Winterspeck muss weg!

Zur Zeit wird jeder Hund, der in meine Praxis kommt, im Laufe des Termins von seinen Besitzern auf die Waage gestellt und bei fast allen Hunden wird festgestellt, dass sie innerhalb der letzten Wochen einiges an Gewicht zugenommen haben.

Wie konnte das denn nur passieren? – Tja, ganz einfach: Die hellen Perioden des Tages sind kürzer und im Dunkeln geht niemand gern spazieren, meist auch nicht die Hunde. Es ist kalt und nass, auch da bleiben viele Zwei- und Vierbeiner lieber auf der Couch. Und jetzt kommt das Gefährliche!!!!

Der Hund muss beschäftigt werden. Bällchen werfen im Wohnzimmer ist nicht die beste Alternative. Da gibt es auch ruhigere Varianten, die den Kopf auslasten: z. B. Schnüffelteppich, Suchspiele, Intelligenzspiele oder Tricks üben. Damit verbunden gibt es eine größere Menge an Leckerchen. Auch dem Hund etwas zum Kauen zu geben (Ochsenziemer, Kopfhaut etc.) ist ein probates Mittel, den Hund ruhig zu halten.

Was macht denn eigentlich so ein Leckerchen aus? – Wie es die Bezeichnung schon ausdrückt, es schmeckt dem Hund besonders gut. Und das wird am einfachsten erreicht, indem das Produkt einen hohen Fettgehalt hat (Schweineohr, Kopfhaut, Hühnerherzen). Fett ist der Geschmacksträger überhaupt, setzt aber auch gern an.

Wenn jetzt auch noch der Geschmack nach Fleisch (umami) erhöht wird, wurde für den Hund der Jackpot kreiert. Also wird getrocknetes Fleisch angeboten. In ganz kleinen Stücken.

Betrachtet man so ein kleines getrocknetes Fleischleckerchen, kommt es einem auch als sehr wenig vor. Man muss sich aber veranschaulichen, dass es im Originalzustand, also vor der Trocknung, 4x so groß war! Da kann ein kleines Leckerchen schon mal Gulaschstückgröße, ein Stück Dörrfleisch Schnitzelgröße gehabt haben!!!

Wenn das also jeden Abend oder jeden 2. Abend zusätzlich zur normalen Mahlzeit verabreicht wird, kann davon schon einiges auf den Hüften landen.

Versteht mich nicht falsch! Auch bei uns wird diese Art der Beschäftigung an langen Winterabenden großgeschrieben. Und auch bei uns gibt es zu diesem Zwecke mehr Leckerchen als sonst.

ABER! Die Futterration am Abend fällt dann deutlich kleiner oder auch mal ganz aus.

Die Hunde merken natürlich, dass der Napf nicht so gut gefüllt ist, wie sonst und fangen dann an zu nerven. Das kann aber mit einem einfachen Trick umgangen werden. Man gibt die kleine Futterration VOR dem Training, Suchspiel, Schnüffelteppich oder sonstiges. Der Hund ist dann abgelenkt und vergisst, dass der Napf leerer war als sonst. Mit der Zeit, gewöhnt er sich sogar an die kleinere Portion.

Wenn nun aber das Kind schon in den Brunnen gefallen ist und der Hund moppelt? – Was dann???

Einfach nur „friss die Hälfte“ ist leider in den seltensten Fällen von Erfolg gekrönt. Zusätzlich zur geringeren Kalorienzufuhr sollte der Stoffwechsel in Gang gebracht werden. Das kann über mehr Bewegung erfolgen. Häufig gestaltet sich diese Mehrbelastung im Alltag aber schwierig. Futterzusätze über einen begrenzten Zeitraum verabreicht, können dem Stoffwechsel den erforderlichen Boost geben, so dass er nicht in den Hungerstoffwechsel fällt und genau das Gegenteil erreicht wird.

Es gibt diverse Diät-Futter mit geringem Fettgehalt und eben diesen entsprechenden Zusätzen. In meinem Futterfachgeschäft führe ich das LOW Fat von Vetconcept. Das gibt es als Nass- und auch als Trockenfutter. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Als Ernährungsberater stelle ich aber auch gern individuell auf die Bedürfnisse Ihres Hundes ein Diätfutter zusammen.

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22. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Neues zum Thema Impfung des Hundes!!!

Wusstet ihr schon, dass die ständige Impfkommission am 1.1.2021, also dieses Jahres, neue Empfehlungen herausgebracht hat?

Ich habe letzte Woche eine online-Vortrag meiner alten Uni, der LMU in München, zu diesem Thema angehört. Dabei habe ich viel Neues und Interessantes erfahren und das möchte ich gern mit euch teilen.

Wer mich kennt weiß, dass ich als Biologe kein Impfgegner, sondern ein Befürworter für verantwortungsvolles Impfen bin.

Zunächst einmal muss man sich klar werden, dass es Impfungen gibt, die jeder Hund zu jeder Zeit haben sollte, sogenannte Core-Impfungen. Sie richten sich gegen Erreger, die meist tödlich verlaufen und die sowohl das Leben der Tiere selbst als zum Teil auch das ihrer Besitzer gefährden. Das sind hier in Deutschland die Impfungen gegen Leptospirose, gegen Parvovirose und gegen Staupe.

D. h. also, dass alle anderen Impfungen Non-Core-Impfungen sind und nur bei besonderer Infektionsgefahr geimpft werden müssen.

Tollwut gehört nicht mehr zu den Core-Impfungen, da Tollwut in Deutschland ausgerottet ist. Aufgrund dessen ist eine flächendeckende Impfung von Hunden nicht mehr erforderlich. Allerdings sieht die nationale Tollwutverordnung zum Schutz von Mensch und Tier bislang unverändert massive, behördliche Maßnahmen für den theoretischen Fall vor, dass ein nicht gegen Tollwut geimpfter Hund mit einem seuchenverdächtigen Tier in Kontakt kommt. Geimpfte Tiere dürfen dagegen zu Hause gehalten und beobachtet werden. Die Impfung ist auch dann erforderlich, wenn die Tiere innergemeinschaftlich verbracht werden, oder die Tiere ihre Besitzer auf grenzüberschreitende Reisen begleiten sollen.

Schon seit Langem konnte nachgewiesen werden, dass mehrere Jahre nach der Grundimmunisierung gegen Staupe und Parvovirose der Hund noch ausreichend Antikörper besitzt, so dass eine neuerliche Impfung keinen zusätzlichen Nutzen bringt. Die Referentin des Vortrages empfiehlt frühestens 3 bis 4 Jahre nach der Grundimmunisierung mittels eines Schnelltestes die entsprechenden Antikörper zu bestimmen und so die Notwendigkeit einer Wiederholungsimpfung festzustellen.

Wie sieht denn eigentlich eine Grundimmunisierung aus? Bei einem Welpen steht man hier vor einem Dilemma: Der Welpe ist durch die Antikörper, die er von der Mutter bekommt, eine ganze Zeit lang geschützt. Diese maternalen Antikörper können aber durch Neutralisation des verabreichten Impfstoffes den Erfolg der Impfung empfindlich stören. Wenn die maternalen Antikörper aber so weit abgebaut sind, dass sie nicht mehr vor Infektionen schützen, der Welpe aber noch kein eigenes Immunsystem aufgebaut hat, ist das Infektionsrisiko für den Welpen sehr groß. Da man aber nicht weiß, wann genau dieser Zeitpunkt ist, impft man den Welpen in der kritischen Zeit mehrfach (Woche 8, 12 und 16). Ein Jahr später (15 Lebensmonat) erfolgt eine Auffrischungs-Impfung. Damit ist der Welpe dann grundimmunisiert.

Zu einem Zeitpunkt nach der 16 Lebenswoche reicht eine einmalige Impfstoffvergabe als Grundimmunisierung für einen langjährigen Schutz gegen Staupe und Parvovirose aus.

Anders sieht es bei Leptospirose, ebenfalls eine Core-Impfung, aus. Es gibt mehrere Spezies der Leptospieren, die diese Krankheit hervorrufen. Da sie auch auf den Menschen übertragbar ist, handelt es sich um eine Zoonose. Diese sollte jährlich wiederholt werden. Die Grundimmunisierung besteht aus einer zweimaligen Anwendung.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Impfkommission deutlich weniger Impfungen empfiehlt, was in Hinblick auf Impfreaktionen einiger Tiere ein großer Vorteil ist.

  • Tollwut bei Reisen ins Ausland
  • Grundimmunisierung gegen Staupe und Antikörperkontrolle nach frühestens 3 Jahren
  • Grundimmunisierung gegen Parvovirose und Antikörperkontrolle nach frühestens 3 Jahren
  • Leptospirose Grundimmunisierung und dann jährliche Auffrischung

15. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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2 Parkplätze im Innenhof

Meine Praxis liegt an der Hauptstraße in Neuss-Reuschenberg, an der viel befahrenen Bergheimer Landstraße.

Es gibt zwar Parkbuchten direkt vor meiner Tür, doch sind diese häufig belegt.

Im Innenhof habe ich 2 Parkplätze angemietet, die von Kunden und Patientenbesitzern genutzt werden können.

Zwischen Elifs Frisörsalon und Theos Grill einbiegen, durchfahren, nach rechts und dann die 2. Einfahrt rechts rein. Ich habe mein Logo an das Tor gehängt.

Meine Parkplätze sind direkt vor der Tür und unter dem Balkon.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

12. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Neu! Telefonische Beratung!

So wie es ausschaut, hat uns der Lockdown die nächsten Wochen weiterhin im Griff.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, ab Montag, dem 15.02.2021, auch telefonische Beratungen anzubieten. Dann müsst Ihr nicht mehr als unbedingt nötig aus dem Haus und wir können trotzdem an diversen Problemen arbeiten.

Ich tüftel im Moment auch noch an einer Online-Version.

Die Abrechnung verläuft über PayPal.

Termine finden zu meinen normalen Sprechzeiten statt und könnt Ihr über die online-Terminvergabe

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per WhatsApp oder Mail buchen.

8. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Pfotenpflege

Jetzt ist es wieder so weit!

Es ist kalt, gelegentlich schneit oder friert es, so dass Salz oder Split gestreut werden muss.

Nässe, Kälte, Salz, kleine Steinchen, all das reizt die empfindlichen Pfoten unserer Vierbeiner. Viele Hunde putzen ihre Pfoten in dieser Zeit auch besonders intensiv. In schlimmen Fällen kann es dadurch zu wunden Pfoten kommen.

Wie Pflege ich die Pfoten richtig und ohne viel Aufwand?

Als Erste Maßnahme ist das Kürzen des Fells zwischen den Ballen wichtig. Es sollte mit den Ballen abschließen und der Hund nicht auf einem Polster an Haaren herumlaufen.

Ganz oft schon wurden mir in der Praxis Hunde mit akuter Lahmheit vorgestellt, deren Fell zwischen den Pfoten sich zu knubbeln verfilzt hat und somit schmerzhaft bei jedem Schritt wurde.

Auch kleine Ästchen oder Steinchen können sich darin verfangen.

Zu kurz sollten die Haare aber auch nicht sein, da sie dann in die empfindliche Haut zwischen den Ballen pieksen können.

Nicht zu verachten ist auch die schwammartige Aufnahme von salzigem Wasser. Das Salz reizt die Haut. Außerdem schmeckt es gut und der Hund schleckt es gern ab, was wiederum zu Leck-Ekzemen führen kann.

Dann sollten die Füße des Hundes nach jedem Spaziergang gewaschen werden. Ich habe immer einen Eimer mit warmem Wasser vor der Wohnungstür, in die ich die Füße der Hunde abwechseln eintunke und anschließend abtrockne. Dabei stelle ich auch gleich fest, ob kleine Steinchen oder Sonstiges zwischen den Zehen stecken und kann sie entfernen.

Wenn die Pfoten dann trocken sind, pflege ich sie mit einer speziellen Pfotenpflegecreme. Ich nutze dafür sehr gern die Creme: Hasenfüßin von Maybrooks Cottage. Neben pflegenden Ölen enthält es auch entzündungshemmende Substanzen wie Propolis oder Rosmarinextrakt, so dass kleine Wunden und Entzündungen sofort gepflegt und behandelt werden.

Die Creme ist auch für Allergiker geeignet, die einen starken Juckreiz an den Pfoten haben, da sie die Haut beruhigt und Entzündungen verhindert.

5. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Die Flexi-Leine

Die Flexi-Leine polarisiert.

Die Einen schwören auf sie, da sie ihrem Hund auf diesem Wege Freiheit geben und ihn trotzdem unter Kontrolle haben.

Wieder andere mögen die Flexi-Leine gar nicht, da sie nur eine scheinbare Freiheit gibt und der Hund sich viele schlechte Verhaltensweisen angewöhnen kann.

Ich mag die Flexi-Leine eigentlich gar nicht.

Immer wieder sehe ich, häufig kleine Hunde, die hechelnd an der straff gespannten Leine vor ihren Besitzer her japsen. Sie stehen in der Leine, als müssten sie ihre Menschen ziehen. Diese Hunde haben nicht gelernt, locker an der Leine zu gehen. Da die Leine aufgrund ihres Mechanismus immer auf Spannung ist, ist durchgehend Zug auf der Leine. Der Hund muss also ständig gegen diesen Zug anarbeiten. Das führt auf Dauer zu Verspannungen und Schmerzen – darauf möchte ich als ganzheitliche Hundephysiotherapeutin hinweisen.

Weiterhin ist der Hund auch nur scheinbar unter Kontrolle. Ein Hund, der mit Schwung in die 5m-Leine rennt, setzt ganz schön viel Kraft frei, die einem auch mal das Haltestück aus der Hand reißt. Da, wie oben besprochen, die Leine immer unter Spannung steht, saust dieser Haltegriff nun auf den Hund zu und scheppert hinter ihm her. Die meisten Hunde reagieren darauf panisch und rennen weg.

Schwierig finde ich auch den Bewegungsradius, den die Hunde mit der Leine haben. Er geht ja nicht nur nach vorn oder hinten, sondern in genau diesem Radius auch um den Hundeführer herum. Wenn also auf einmal auf der anderen Straßenseite der Lieblingsfeind auftaucht, muss man Glück haben, wenn gerade kein Auto kommt….

Und doch führe ich Chewie seit Neuestem bei uns auf dem Feld an der Leine. Warum? – Chewie hat einen Lieblingsfeind. Der steht alle paar Monate ganz plötzlich vor uns. Wenn sich die beiden sehen, wird es laut. Das größere Problem ist aber der Besitzer. Er rennt weg, tritt dabei zwischen die sich ankeifenden Hunde und fällt. Das geht natürlich nicht. Ich habe große Sorge, dass er sich einmal verletzt. Leider lässt sich der andere Hundebesitzer nicht darauf ein, dass wir daran arbeiten. Dann muss Chewie eben an die Leine. Da ich aber nicht an jedem Grashalm stehen bleiben möchte, den ein Rüde interessant findet, nehme ich eben die Flexi-Leine.

Handel ich dabei nicht entgegen meiner Prinzipien? Könnte man so sehen, ABER! Chewie ist 9 Jahre alt. Er geht super an der durchhängenden Leine und lässt sich sonst auch sehr gut abrufen. Ich gehe nur dort mit der Flexi-Leine, wo ich seinem Feind begegnen könnte. Sonst läuft er, wie Leia, frei oder an der Führleine.

Manchmal muss man, zur Sicherheit aller Beteiligten andere Wege gehen und entsprechende Management-Maßnahmen ergreifen.

3. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Hat mein Hund Schmerzen?

Das ist wohl die häufigste Frage, die ich in meiner Praxis gestellt bekomme. Leider muss ich sie in den meisten Fällen mit Ja beantworten.

Wir mögen unsere Tiere und möchten nicht, dass sie Schmerzen erleiden.

Nun ist es aber dummerweise so, dass die Hunde Meister im Vertuschen von Schmerzen sind. Schon ihre Vorfahren die Wölfe sind großartig darin, Unzulänglichkeiten zu kompensieren. Denn ein Rudel ist nur so stark, wie sein schwächstes Mitglied. Der Mensch hat durch die Zucht ein Übriges getan. Gute Jagdhunde jagen bis zum Umfallen. Der Jagdterrier kämpft mit einem Wildschwein, auch wenn ihm das Fell in Fetzen hängt. Andere Hunde wurden zum Ziehen von Karren genutzt. Auch hier war man nicht zimperlich. Zu Schutz und Wachhunden brauche ich, glaube ich, nichts zu sagen.

Hinzu kommt, es gibt unterschiedliche Qualitäten an Schmerz:

den akuten Schmerz und den chronischen Schmerz.

Den akuten Schmerz kennt wohl jeder. Auf ein plötzliches Trauma (z. B. Umknicken) folgt ein stechender, heißer, alles überdeckender Schmerz. Wenn nun der Fuß nicht mehr belastet wird, läßt der Schmerz langsam nach. Aber wehe, er wird wieder belastet, dann schießt es wieder in den Fuß. Der Hund jault auf oder fiept und humpelt sichtbar. Hier sieht jede: Der Hund hat Schmerzen. Die entsprechende Stelle schwillt in den meisten Fällen an und kann behandelt werden. Kühlung, passive Bewegung und v. A. eine Schmerztherapie sind hier angesagt.

Der chronische Schmerz ist nicht so spektakulär. Er ist eher dumpf, nervig, oft tritt er in oder nach Ruhe auf, da er durch Anderes übertönt werden kann. Das kann z. B. ein Spiel, Jagen oder auch ein akuter Schmerz sein.

Hier setzt nun der Mechanismus der Schonhaltung ein. Der Körper führt Bewegungen in einer anderen Art und Weise aus, um dem Schmerz auszuweichen. Bei Schmerzen in der Hüfte wird z. B. diese steif gehalten und das Bein als Ganzes vor geschwungen. Das sind die Hunde, die so nett mit dem Popo wackeln. Andere laufen im Pass. D. h., dass die beiden Beine einer Seite zur gleichen Zeit bewegt werden. Wie ein kleiner Elefant. Dann gibt es auch noch die Hunde, die immer rennen, die Bewegungen nicht langsam ausführen können, da die langsame Bewegung schmerzt.

Es gibt noch viele weitere Anzeichen, dass ihr Hund Schmerzen hat und diese geschickt kompensiert.

Ganz häufig bekomme ich dann zu hören, aber wir gehen jeden Tag stundenlang spazieren, wie konnte das denn passieren?! – Genau so wie bei uns: Verschleiß, das Alter… Wie oben schon beschrieben, schleicht sich eine Schonhaltung ein und der Hund bewegt sich zügig und auch mit Freude in dieser. Allerdings werden so falsche Strukturen belastet, was wiederum zu anderen, weiteren Problemen führt.

Was hilft dagegen? – Training der richtigen Strukturen! Stärkung der Muskulatur mit entsprechenden Übungen!

Das haben wir doch Alle schon mal gehört! – Warum sollte es beim Hund anders sein!

Und je eher man damit anfängt, um so besser!

Ich kann euch dabei helfen, herauszufinden, ob euer Hund Schmerzen hat und wie ihr ihm helfen könnt.

Manchmal helfen einfache Übungen. In anderen Fällen muss weitere Diagnostik betrieben werden, bevor an den Problemen gearbeitet werden kann. Wieder andere benötigen eine Schmerztherapie.

Vereinbart einen Termin unter:

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oder online unter:

www.terminland.de/hundherum-gesund/

1. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Arthrose beim Hund und bei der Katze

Als eine Arthrose bezeichnet man eine Verletzung oder Schädigung des Gelenkknorpels. Dies kann aufgrund einer Verletzung oder einer Überlastung geschehen oder ist genetisch bedingt. Eine Arthrose ist nicht zwangsläufig sofort schmerzhaft, sondern in der Regel erst, wenn hier eine Entzündung auftritt. Das wird dann als Arthritis bezeichnet.

Ca. 25% aller Hunde und Katzen haben Arthrose. Bei einigen Rassen (z. B. Franz. Bulldogge) tritt sie schon sehr früh, z. T. schon im Alter von 2 Jahren, auf.

Ganz nach dem Motto: „Wer rastet der rostet“ ist für Hunde und Katzen mit Arthrose wichtig, dass sie sich bewegen. Mit der Bewegung zieht sich der Gelenkknorpel Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit wie ein Schwamm. Nun ist unser Bestreben, die Gelenkflüssigkeit so gehaltvoll wie nur möglich zu gestalten. Um das zu erreichen gibt man, zunächst kurweise, später dauerhaft, Futterergänzungsmittel ins Futter. Grünlippmuschelpulver und Kollagen sind ihr Hauptbestandteil.

Die oben angesprochene Bewegung sollte physiologisch und nicht in Schonhaltung von statten gehen, da sonst die fehlerhafte Belastung des Gelenkes verstärkt und die Arthrose verstärkt wird. Deshalb ist es wichtig, dass, sobald der Hund Anzeichen von Bewegungsunlust oder Schmerz zeigt, die Entzündung behandelt wird. Dafür ist nicht immer sofort ein starkes Schmerzmittel nötig. Häufig kann man hier schon mit Kräutern, Akupunktur, Blutegeln oder einer Kombination daraus, Schmerzfreiheit erzielen.

Bei der Wahl der richtigen Behandlung bin ich Ihnen gern behilflich.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hund oder Ihre Katze Anzeichen einer Arthrose haben, rufen Sie mich an. Ich unterstütze Sie gern.

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