29. März 2021
von Sabine Schlebusch
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Zecken-Mittel!

Mir wurde von den ersten Zecken berichtet!

Es geht wieder los, der Kampf gegen die Krabbelbiester!

Es gibt auch natürliche Wege, gegen diese Parasiten vorzugehen. Einige davon möchte ich Ihnen hier vorstellen:

Canizek gegen Zecken und Flöhe

Als äußerst effektiv gegen Zecken und Flöhe hat sich Canizeck von Canina erwiesen. Es enthält Cistus incanus und Vitamin C.

Cistus kann bewirken, dass der Hund für Zecken und Mücken unattraktiv ist. Der Grund hierfür könnte der außerordentlich hohe Polyphenol- und Harzgehalt sein (besonderer Geruch und abwehrende Wirkung durch Tannine).

Spot on gegen Zecken und Flöhe

Ebenfalls sehr effektiv ist NOVAGard Green® Anti-Parasit. Ein Spot-on für Hunde und die natürliche Alternative zu chemisch-synthetischen Produkten. Die innovative Rezeptur wäscht sich nicht beim Baden oder Schwimmen aus. Das Produkt ist gegen diverse Ektoparasiten wie Zecken, Flöhe, Milben, Läuse, Haarlinge und Mücken einsetzbar. Es wird auf den Nacken und auf die Schwanzwurzel aufgetragen.

Schutzhalsband gegen Zecken und Flöhe

Als drittes im Bunde gegen die Blutsauger das PETVITAL® BIO-SCHUTZ-HALSBAND. Es enthält als Repellent Geraniol, das Insekten fern hält. Ungeziefer mögen den Geruch von Geraniol nicht; das ätherische Öl wirkt wie ein Schutzschild vor Zecken, Flöhen und anderem Ungeziefer, welches auf der Haut schmarotzt.

Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, dass dieses Halsband nicht unbedingt für Langhaarhunde geeignet ist. Sie sehen dann einfach speckig aus.

Bei Interesse an einer natürlichen Bekämpfung von Zecken und Flöhen vereinbaren Sie doch einfach einen Termin zum Click and Meet unter:

0170 182 462 7

oder online unter

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22. März 2021
von Sabine Schlebusch
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Mit Kräutern entwurmen!

Bandwürmer, Spulwürmer und Hakenwürmer sind die in Deutschland am meisten verbreiteten Arten, die beim Hund auftreten können.

Sie können durch das Berühren von Kot anderer Hunde z. B. mit der Nase oder das Fangen von kleinen Tieren wie Mäusen übertragen werden. Einige Arten durch Flöhe oder Mücken weitergegeben.

Erschwerend kommt in diesem Zusammenhang hinzu, dass einige Wurmarten monate- oder gar jahrelang ohne Wirt überleben können. Dadurch können sie sich weitgehend unbemerkt verbreiten und dann zum Beispiel über das Wasser in den Körper der Fellnase gelangen.

Der Befall mit Würmern ist nicht lebensbedrohend. Sie entziehen dem Tier aber wichtige Nährstoffe. Das kann dann langfristig zu einer Unterversorgung führen, was sich schließlich auch in der Fellstruktur und im Verhalten des Hundes oder der Katze äußert.

Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, wird empfohlen, alle 3 Monate seinen Fellfreund prophylaktisch zu entwurmen.

Bellfor Vermal Pulver

Ich empfehle die Entwurmung mit einer Kräutermischung. Ich habe mit dem Vermal Pulver von Bellfor bei meinen Hunden und meiner Katze sehr gute Erfahrungen gemacht.

Bellfor Vermal besteht ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen und kann sowohl bei einem akuten Wurmbefall als auch prophylaktisch alle drei Monate oder öfter eingesetzt werden.

Die spezielle Kräutermischung schafft im Darm ein wurmfeindliches Milieu. Gleichzeitig unterstützt sie die Darmgesundheit und stärkt das Immunsystem.

Und, was ich ganz besonders wichtig finde, kommt es auch bei einer mehrfachen Einnahme nicht zur Bildung von Resistenzen, sodass das Präparat bedenkenlos immer wieder zum Einsatz kommen kann.

Bei Interesse, machen Sie mit bei Click und Collect!

Vereinbaren Sie einen Termin unter

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19. März 2021
von Sabine Schlebusch
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Warum hoppeln viele kleine Hunde?

Beim täglichen Spaziergang begegnen sie mir immer wieder. Die kleinen Hunde, die alle paar Schritte ein Bein anziehen und die nächsten Meter auf 3 Beinen hoppeln. Wenn ich die Besitzer darauf anspreche, höre ich oft: Der macht das schon lange. Es scheint ihm ja nicht weh zu tun.

Doch, es tut den kleinen Hunden weh, wenn ihnen die Kniescheibe rausspringt und sie das Bein nicht strecken können.

Die Kniescheibe liegt in einer dicken Sehne und wird während der Bewegung des Knies in einer Knochenrinne geführt. Bei manchen Hunden ist diese Rinne nicht tief genug, so dass die Kniescheibe ihre Führung verlassen kann. Dann kann das Bein vorerst nicht gestreckt werden und der Hund hoppelt die nächsten Schritte auf drei Beinen.

Bei vielen Hunden beobachtet man dies nicht dauerhaft, sondern abhängig vom Wetter oder vorheriger Anstrengung. Auch größere Hunde können davon betroffen sein.

Nicht nur der akute Schmerz der Patellaluxation stellt für den Hund ein Problem dar sondern auch die Langzeitfolgen. Häufig resultiert aus der lockeren Kniescheibe zunächst eine Arthrose, später auch eine schmerzhafte Arthritis.

Da die Patellaluxation schon im jungen Alter auftreten kann, ist es wichtig, früh etwas dagegen zu tun:

Wir können durch gezieltes Training in vielen Fällen die Kniescheibe stabilisieren.

Mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln können die Gelenkknorpel gepflegt werden, so dass eine Arthrose vermieden werden kann.

Kräuter und Akupunktur oder auch Blutegel können wir bei der Behandlung von Schmerzen einsetzen.

Wenn all diese Maßnahmen nicht ausreichen, muss die Führrinne im Oberschenkelknochen operativ vertieft werden.

Haben Sie auch so eine hoppelnde Fellnase zu Hause? Dann melden Sie Sich bei mir und wir können gemeinsam geeignete Maßnahmen ergreifen, dass Ihr Hund schmerzfrei durchs Leben läuft.

15. März 2021
von Sabine Schlebusch
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Fellwechsel!

Die Tage werden länger und die Temperaturen steigen langsam.

Unsere Fellfreunde schalten auf Frühling, schmeißen ihr Winterfell ab und wechseln in ihr Sommerkleid.

Dabei können wir sie mit Futterergänzugsmitteln unterstützen:

  • Biotin enthält viel Vitamin H und Vitamin B. Es beschleunigt den Haarwechsel und sorgt für kräftiges und glänzendes Fell und eine geschmeidige Haut.
  • Nachtkerzenöl und Seetieröl haben einen hohen Gehalt an Linol- und Linolensäure, Omega-3- und -6-Fettsäuren. Das aktiviert den Haut-Fellstoffwechsel.
  • Seealgenmehl enthält zahlreiche Spurenelemente, Vitamine, Carotinoide sowie Mineralien. Aufgrund des hohen Anteils von vielen verschiedenen Aminosäuren fördert Seealgenmehl in außergewöhnlicher Weise die Pigmentierung des Felles, der Augen, der Nase, Lefzen und Pfoten.

In meinem kleinen aber feinen Fachgeschäft führe ich unter anderem viele Produkte von Canina.

Das Canina Biotin Forte Pulver besteht zu 100% aus Hefe ohne irgendwelche Zusätze. Es ist in 200g vorrätig. Ich kann es aber bei einem längeren oder größeren Bedarf auch als 500g oder 2000g-Einheit in kürzester Zeit beschaffen. Biotin Forte gibt es auch in Tablettenform.

Petvital Derm-Liquid enthält Nachtkerzenöl als besonders aktive Fettsäure mit einem hohen Gehalt an Linol- und Linolensäure und wird ergänzt mit Fischöl, Biotin und Zink. Es wird Tropfenweise verabreicht. Vorrätig habe ich Petvital Derm-Liquid in 25ml, kann aber, bei längerem Gebrauch auch in 250ml bestellen.

Das Canina Seealgenmehl besteht zu 100% aus Seelagenmehl, wird aus frischen Seealgen (Ascophyllum nodosum) gewonnen und ist ein hochwertiges Naturprodukt ohne synthetische Zusätze. Canina Seealgenmehl kann auch in Tablettenform gegeben werden.

Desweiteren habe ich für euch und euren Fellfreund ein besonders schonendes und hautpflegendes Shampoo gefunden: Warmduscher von Maybrooks Cottage. Es ist so sanft, dass es auch jeden Tag angewandt werden kann. Es entfernt sicher Schuppen und Staub aus dem Fell und beruhigt zusätzlich die Haut, die beim Fellwechsel schon mal ganz schön jucken kann. Es wird auch Allergikern empfohlen.

Bei Interesse, kommt vorbei!

Unter folgenden Medien können Termine vereinbart werden:

Telefonisch oder per Whats App unter:

01701824627

online unter diesem Link:

Terminland.de – Termin jetzt online buchen

oder auch auf meiner facebook-Seite

8. März 2021
von Sabine Schlebusch
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Telefonische Beratung!

Vor ein paar Wochen habe ich die telefonische Beratung eingeführt, die auch rege angenommen wurde.

Auch wenn zur Zeit Lockerungen eingeführt werden, habe ich mich dazu entschlossen, dies bei zu behalten.

Gerade in der Ernährungs- und Allergieberatung kann vieles telefonisch besprochen werden. Photos und kleine Filmchen über die entsprechenden Kanäle verschickt, geben schon gute Anhaltspunkte.

Sollte dies wider erwarten doch nicht ausreichen, wird dann eben ein Termin von Angesicht zu Angesicht vereinbart.

Wenn jemand das Haus nicht verlassen möchte, sich aber mit Augenkontakt wohler fühlt, gibt es die Möglichkeit einer online-Konsultation über Zoom.

Vereinbaren Sie einen Termin über

0170 182 462 7

oder online über

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1. März 2021
von Sabine Schlebusch
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Der Lenz ist da!

Und mit ihm die ganzen Frühblüher!

Wusstet Ihr, dass auch Hunde und Katzen unter Heuschnupfen leiden können?

Die Symptome sind nicht anders, als bei uns Menschen. Juckende und tränende Augen, rote und geschwollene Schleimhäute, manchmal auch eine laufende Nase und Niesen.

Viele Hundebesitzer berichten mir, dass ihre Fellnasen auf einmal schnarchen. Einige Tiere sind kurzatmig und nicht mehr so leistungsfähig.

Die Behandlung der Pollenallergie ist sehr komplex, da zunächst die akuten Symptome gelindert und dann das Immunsystem so moduliert werden muss, dass die Allergie abgeschwächt wird.

Wenn Sie so einen kleinen Schnarcher zu Hause haben, unterstütze ich Sie gern dabei, die Symptome in den Griff zu bekommen.

Vereinbaren Sie einen Termin unter:

0170 182 462 7

oder online unter diesem Link:

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26. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Der Winterspeck muss weg!

Zur Zeit wird jeder Hund, der in meine Praxis kommt, im Laufe des Termins von seinen Besitzern auf die Waage gestellt und bei fast allen Hunden wird festgestellt, dass sie innerhalb der letzten Wochen einiges an Gewicht zugenommen haben.

Wie konnte das denn nur passieren? – Tja, ganz einfach: Die hellen Perioden des Tages sind kürzer und im Dunkeln geht niemand gern spazieren, meist auch nicht die Hunde. Es ist kalt und nass, auch da bleiben viele Zwei- und Vierbeiner lieber auf der Couch. Und jetzt kommt das Gefährliche!!!!

Der Hund muss beschäftigt werden. Bällchen werfen im Wohnzimmer ist nicht die beste Alternative. Da gibt es auch ruhigere Varianten, die den Kopf auslasten: z. B. Schnüffelteppich, Suchspiele, Intelligenzspiele oder Tricks üben. Damit verbunden gibt es eine größere Menge an Leckerchen. Auch dem Hund etwas zum Kauen zu geben (Ochsenziemer, Kopfhaut etc.) ist ein probates Mittel, den Hund ruhig zu halten.

Was macht denn eigentlich so ein Leckerchen aus? – Wie es die Bezeichnung schon ausdrückt, es schmeckt dem Hund besonders gut. Und das wird am einfachsten erreicht, indem das Produkt einen hohen Fettgehalt hat (Schweineohr, Kopfhaut, Hühnerherzen). Fett ist der Geschmacksträger überhaupt, setzt aber auch gern an.

Wenn jetzt auch noch der Geschmack nach Fleisch (umami) erhöht wird, wurde für den Hund der Jackpot kreiert. Also wird getrocknetes Fleisch angeboten. In ganz kleinen Stücken.

Betrachtet man so ein kleines getrocknetes Fleischleckerchen, kommt es einem auch als sehr wenig vor. Man muss sich aber veranschaulichen, dass es im Originalzustand, also vor der Trocknung, 4x so groß war! Da kann ein kleines Leckerchen schon mal Gulaschstückgröße, ein Stück Dörrfleisch Schnitzelgröße gehabt haben!!!

Wenn das also jeden Abend oder jeden 2. Abend zusätzlich zur normalen Mahlzeit verabreicht wird, kann davon schon einiges auf den Hüften landen.

Versteht mich nicht falsch! Auch bei uns wird diese Art der Beschäftigung an langen Winterabenden großgeschrieben. Und auch bei uns gibt es zu diesem Zwecke mehr Leckerchen als sonst.

ABER! Die Futterration am Abend fällt dann deutlich kleiner oder auch mal ganz aus.

Die Hunde merken natürlich, dass der Napf nicht so gut gefüllt ist, wie sonst und fangen dann an zu nerven. Das kann aber mit einem einfachen Trick umgangen werden. Man gibt die kleine Futterration VOR dem Training, Suchspiel, Schnüffelteppich oder sonstiges. Der Hund ist dann abgelenkt und vergisst, dass der Napf leerer war als sonst. Mit der Zeit, gewöhnt er sich sogar an die kleinere Portion.

Wenn nun aber das Kind schon in den Brunnen gefallen ist und der Hund moppelt? – Was dann???

Einfach nur „friss die Hälfte“ ist leider in den seltensten Fällen von Erfolg gekrönt. Zusätzlich zur geringeren Kalorienzufuhr sollte der Stoffwechsel in Gang gebracht werden. Das kann über mehr Bewegung erfolgen. Häufig gestaltet sich diese Mehrbelastung im Alltag aber schwierig. Futterzusätze über einen begrenzten Zeitraum verabreicht, können dem Stoffwechsel den erforderlichen Boost geben, so dass er nicht in den Hungerstoffwechsel fällt und genau das Gegenteil erreicht wird.

Es gibt diverse Diät-Futter mit geringem Fettgehalt und eben diesen entsprechenden Zusätzen. In meinem Futterfachgeschäft führe ich das LOW Fat von Vetconcept. Das gibt es als Nass- und auch als Trockenfutter. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Als Ernährungsberater stelle ich aber auch gern individuell auf die Bedürfnisse Ihres Hundes ein Diätfutter zusammen.

Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin (online, telefonisch oder in meiner Praxis) auf

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oder

01701824627

22. Februar 2021
von Sabine Schlebusch
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Neues zum Thema Impfung des Hundes!!!

Wusstet ihr schon, dass die ständige Impfkommission am 1.1.2021, also dieses Jahres, neue Empfehlungen herausgebracht hat?

Ich habe letzte Woche eine online-Vortrag meiner alten Uni, der LMU in München, zu diesem Thema angehört. Dabei habe ich viel Neues und Interessantes erfahren und das möchte ich gern mit euch teilen.

Wer mich kennt weiß, dass ich als Biologe kein Impfgegner, sondern ein Befürworter für verantwortungsvolles Impfen bin.

Zunächst einmal muss man sich klar werden, dass es Impfungen gibt, die jeder Hund zu jeder Zeit haben sollte, sogenannte Core-Impfungen. Sie richten sich gegen Erreger, die meist tödlich verlaufen und die sowohl das Leben der Tiere selbst als zum Teil auch das ihrer Besitzer gefährden. Das sind hier in Deutschland die Impfungen gegen Leptospirose, gegen Parvovirose und gegen Staupe.

D. h. also, dass alle anderen Impfungen Non-Core-Impfungen sind und nur bei besonderer Infektionsgefahr geimpft werden müssen.

Tollwut gehört nicht mehr zu den Core-Impfungen, da Tollwut in Deutschland ausgerottet ist. Aufgrund dessen ist eine flächendeckende Impfung von Hunden nicht mehr erforderlich. Allerdings sieht die nationale Tollwutverordnung zum Schutz von Mensch und Tier bislang unverändert massive, behördliche Maßnahmen für den theoretischen Fall vor, dass ein nicht gegen Tollwut geimpfter Hund mit einem seuchenverdächtigen Tier in Kontakt kommt. Geimpfte Tiere dürfen dagegen zu Hause gehalten und beobachtet werden. Die Impfung ist auch dann erforderlich, wenn die Tiere innergemeinschaftlich verbracht werden, oder die Tiere ihre Besitzer auf grenzüberschreitende Reisen begleiten sollen.

Schon seit Langem konnte nachgewiesen werden, dass mehrere Jahre nach der Grundimmunisierung gegen Staupe und Parvovirose der Hund noch ausreichend Antikörper besitzt, so dass eine neuerliche Impfung keinen zusätzlichen Nutzen bringt. Die Referentin des Vortrages empfiehlt frühestens 3 bis 4 Jahre nach der Grundimmunisierung mittels eines Schnelltestes die entsprechenden Antikörper zu bestimmen und so die Notwendigkeit einer Wiederholungsimpfung festzustellen.

Wie sieht denn eigentlich eine Grundimmunisierung aus? Bei einem Welpen steht man hier vor einem Dilemma: Der Welpe ist durch die Antikörper, die er von der Mutter bekommt, eine ganze Zeit lang geschützt. Diese maternalen Antikörper können aber durch Neutralisation des verabreichten Impfstoffes den Erfolg der Impfung empfindlich stören. Wenn die maternalen Antikörper aber so weit abgebaut sind, dass sie nicht mehr vor Infektionen schützen, der Welpe aber noch kein eigenes Immunsystem aufgebaut hat, ist das Infektionsrisiko für den Welpen sehr groß. Da man aber nicht weiß, wann genau dieser Zeitpunkt ist, impft man den Welpen in der kritischen Zeit mehrfach (Woche 8, 12 und 16). Ein Jahr später (15 Lebensmonat) erfolgt eine Auffrischungs-Impfung. Damit ist der Welpe dann grundimmunisiert.

Zu einem Zeitpunkt nach der 16 Lebenswoche reicht eine einmalige Impfstoffvergabe als Grundimmunisierung für einen langjährigen Schutz gegen Staupe und Parvovirose aus.

Anders sieht es bei Leptospirose, ebenfalls eine Core-Impfung, aus. Es gibt mehrere Spezies der Leptospieren, die diese Krankheit hervorrufen. Da sie auch auf den Menschen übertragbar ist, handelt es sich um eine Zoonose. Diese sollte jährlich wiederholt werden. Die Grundimmunisierung besteht aus einer zweimaligen Anwendung.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Impfkommission deutlich weniger Impfungen empfiehlt, was in Hinblick auf Impfreaktionen einiger Tiere ein großer Vorteil ist.

  • Tollwut bei Reisen ins Ausland
  • Grundimmunisierung gegen Staupe und Antikörperkontrolle nach frühestens 3 Jahren
  • Grundimmunisierung gegen Parvovirose und Antikörperkontrolle nach frühestens 3 Jahren
  • Leptospirose Grundimmunisierung und dann jährliche Auffrischung