Weniger Kot durch BARFen?

Im Rahmen der Ernährungsberatung und dem meiner Praxis angegliederten Futtershop i-BARF, in dem ich hauptsächlich BARF-Fleisch anbiete, wird immer wieder thematisiert, dass, seit das Futter auf BARF umgestellt wurde, sowohl die Kotmenge als auch die Häufigkeit des Kotabsatzes deutlich abgenommen hat. Viele Hunde machen nur noch ein mal am Tag einen kleinen Haufen.

Ich werde oft gefragt, ob weniger Kot durch barfen normal und vor allem auch gesund ist.

Ja, das ist normal. Anders als beim herkömmlichen Trocken- und Dosenfutter besteht beim Barfen das Futter zum größten Teil aus für den Hund verwertbaren Substanzen. Trockenfutter und auch Dosenfutter wird häufig mit für den Hund unverdaulichen Substanzen wie z. B. Huf, Federn, Horn, Getreide (Soja) etc. gestreckt, die dann als Kot ausgeschieden werden und dem Haufen das entsprechende Volumen geben.

Was ist der Unterschied beim BARF zum herkömmlichen Trocken- und Dosenfutter?

Beim Barfen wird dem Fleisch eine gewisse Menge an Obst und Gemüse hinzugefügt. Auch hier ist nicht alles für den Hund verdaulich. Allerdings machen diese die Verdauung fördernden Ballaststoffe nur einen kleinen Prozentsatz der Gesamtfuttermenge aus, so dass hier die Kotmenge gering bleibt. Dass der gebarfte Hund nur noch 1 mal pro Tag eine deutlich kleineren Haufen macht, ist nicht nur normal, sondern auch gesund und wünschenswert.

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