Pfotenpflege im Winter

Kaum, dass ein wenig Weiß vom Himmel fällt, wir sowohl von der Stadt als auch von Privathaushalten großzügig Salz auf die Gehwege verteilt. Das macht ja auch Sinn, wir wollen ja nicht, dass sich jemand verletzt!

Nur – für die Pfoten unserer vierbeinigenFreunde, die ohne Schuhe eben durch diese Salzpampe laufen, ist das, ohne die richtige Pfotenpflege, fatal!

Das Salz entzieht der Haut an den Ballen Feuchtigkeit und diese werden rissig. Nun kann dieses aufgelöste Salz wunderbar in die kleinen Risse eindringen. Jeder, der mal mit einer kleinen Verletzung an den Fingern beim Kochen in Salz gefaßt hat, weiß, dass das weh tut. Wir spülen die Salzsäure großzügig mit fließendem Wasser ab. Der Hund aber, leckt sich das ab. Nicht nur, dass dieses Salz nicht besonders gut für den Hund ist, besteht auch die Gefahr, dass die Pfoten wundgeleckt werden. Beim nächsten Spaziergang brennt hier das Salz doppelt so stark.

Um das zu vermeiden rate ich dazu, die Pfoten nach jedem Gassigang großzügig abzuspülen und die trockenen Pfoten mit Pfotenbalsam zu pflegen.

Ich empfehle das Winter-Pfotenbalsam von Canina. Es ist ein wasserfreies Balsam mit Sheabutter, Bienenwachs und Aprikosenkernöl. Sheabutter und Aprikosenkernöl pflegen die Pfoten und Ballen, halten sie geschmeidig und helfen kleine Risse zu heilen. Das Bienenwachs bildet eine wasser- und eisabweisende Schutzschicht, so dass möglichst wenig des aggressiven Salz-Wassergemisches direkt an die Haut gelangt.

Kommentare sind geschlossen.