27. Januar 2021
von Sabine Schlebusch
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Ausschlußdiät bei Futtermittelallergie – Was ist das?

Die Ausschlußdiät und die anschließende Provokationsdiät sind meiner Meinung nach das wichtigste Tool sowohl in der Diagnostik als auch in der Behandlung der Futtermittelallergie eines Hundes oder einer Katze.

Bei der Ausschlußdiät wird das Tier ausschließlich mit Nahrungsmitteln gefüttert, die sein Organismus nicht kennt und gegen das es somit auch nicht allergisch reagieren kann.

Dafür gehen wir sehr weit in der Anamnese zurück und tragen zusammen, was jemals gefüttert wurde. Auch jegliches Leckerchen und jede Kaustange müssen hier genau unter die Lupe genommen werden.

Warum das so wichtig ist, versteht man, wenn man das Krankheitsbild einer Allergie etwas besser versteht: Eine Allergie benötigt immer einen Erstkontakt mit dem Allergen, um dann bei nachfolgenden Kontakten ausbrechen zu können. D. h. im Falle einer Futtermittelallergie, dass das Tier zuvor schon mindestens einmal das Futtermittel gefressen haben muss, bevor es allergisch reagieren kann. Aus diesem Grund kann es passieren, dass plötzlich eine Allergie gegen etwas entwickelt wird, das sonst jahrelang mit Genuss verzehrt wurde.

Nun muss also eine Proteinquelle gefunden werden, die noch nie gefüttert wurde. Häufig bleiben hier nur noch die Exoten wie Känguru, Büffel, Lama oder Kamel übrig, da die Besitzer in ihrer Not schon alles andere (Pferd) ausprobiert haben. Hinzu kommt ein Gemüse oder Obst, das ebenfalls unbekannt ist. Hier wählen wir meistens Zucchini oder Salat.

Diese Kombination wird so lange gefüttert, bis die Fellnase frei von Symptomen ist. Das kann ein paar Wochen bis Monate dauern.

Ganz wichtig zu erwähnen ist, dass es sich meistens nicht um eine vollwertige Ernährung handelt. Durch verschiedene Zusätze muss das Futter mit der Zeit ergänzt werden.

In der Zwischenzeit kann das Immunsystem auf unterschiedlicher Art und Weise moduliert werden, so dass die Allergie nicht mehr in dem vollen Masse ausbricht.

Ist der Hund oder die Katze schließlich symptomfrei kann mit der Provokationsdiät begonnen werden: Dabei wird nach und nach das Futter um jeweils eine einzelne Komponenten erweitert. Reagiert das Tier allergisch, muss diese Komponente aus dem Futterplan wieder gestrichen und die vorherige Zusammensetzung beibehalten werden, bis die Symptome wieder abgeklungen sind.

Auf diesem Wege findet man nach und nach heraus, gegen welche Nahrungsmittel der Fellfreund allergisch reagiert und stellt so mit der Zeit seinen individuellen Futterplan zusammen.

Dieser Weg ist kein einfacher und auch kein schneller Weg, aber er ist nachhaltig. Ich unterstütze Sie gern dabei eine Weg zu finden, mit der Allergie Ihres Tieres umzugehen, so dass es eine unbeschwertes und artgerechtes Leben führen kann.

18. Januar 2021
von Sabine Schlebusch
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Futtermittelallergie beim Hund und bei der Katze

Ich sitze auf meiner Couch, der Fernseher läuft und langsam herrscht Ruhe. Die Hunde liegen in ihren Körbchen neben der Couch.

Und dann geht es wieder los: schlapp, schlapp, schlapp, schrupp, schrupp, schrupp, kratz, kratz, kratz, kratz, kratz!

Mir stellen sich die Nackenhaare auf und ich möchte Chewie einfach nur anschreien! Hör auf! Das nervt! Die ganze Nacht geht das so weiter. Wenn es ganz schlimm ist, jammert er dann auch noch dabei. Er hört nicht auf! An Schlaf ist kaum zu denken.

Das Einzige, das ihn zum Aufhören bringen würde, wäre ein Halstrichter. Dann könnte er sich nicht mehr Lecken und Kratzen. Unsäglich Jucken würde es ihn aber weiterhin.

Die Vorstellung finde ich schrecklich!

Chewie hat eine Futtermittelallergie. Das Jucken kommt von Innen. Immer, wenn er etwas Falsches gefressen hat, reagiert der arme Kerl mit Juckreiz.

Bei einer Futtermittelallergie kratzen sich die Tiere meist am Bauch, in den Achseln, in der Leiste, an den Ohren und an den Augen. Die Haut wird aufgrund der mechanischen Beanspruchung wund und kann sich dann entzünden. In besonders schlimmen Fällen verdickt sich die Haut und bildet eine sogenannte Elefantenhaut.

Weitere Symptome einer Futtermittelallergie können sein:

  • immer wiederkehrende Mittelohrentzündung
  • häufige Augenentzündungen
  • häufig gefüllte Analbeutel, auch Analbeutelentzündungen
  • Blähungen
  • immer wiederkehrende Durchfälle
  • Aufstoßen
  • viel Gras fressen

Ich habe bestimmt noch ein paar vergessen…

Die Symptome können einzeln auftreten oder auch mehrere auf einmal.

Bei einer Allergie ist es wichtig zu wissen, gegen was der Organismus allergisch reagiert, um dies dann zu vermeiden.

Doch wie finde ich heraus, wo gegen das Immunsystem meines Tieres so heftig reagiert?

Es gibt die unterschiedlichsten Allergie-Tests; mit Blut, mit Fell oder mit Speichel. Über ihre Aussagekraft scheiden sich die Geister.

Meiner Erfahrung nach ist die sicherste Methode die Allergene herauszufinden, die Ausschlußdiät. Das ist zwar etwas langwierig, aber schließlich weiß der Besitzer ganz genau, was sein Tier fressen darf und was nicht.

Wichtig ist auch, dem Hund und der Katze zu helfen, indem die Symptome (Juckreiz, Verdauungsprobleme etc.) gelindert werden. Hier gibt es einige Mittel, die sich in der lokalen Anwendung bewährt haben.

Desweiteren kann das Immunsystem moduliert und so versucht werden, die Allergie zu beeinflussen. Ich habe hier mit Vitalpilzen und einigen Kräutern sehr gute Erfahrungen gesammelt.

Als Tierheilpraktiker und Ernährungsberater helfe ich Ihnen, ihren Weg durch den Allergie-Dschungel zu finden.

Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin:

0170 182 462 7

15. Januar 2021
von Sabine Schlebusch
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Stärkung des Immunsystems bei Hund und Katze

Immer auf der Suche nach neuen, sinnvollen Produkten, die die Gesundheit unserer vierbeinigen Familienmitgliedern unterstützen, bin ich auf zwei neue Produkte gestoßen:

Immulys für die Katze und Immusave für den Hund!

Gerade in dieser Jahreszeit ist das Immunsystem besonders gefordert.

Wir sitzen fast den ganzen Tag in der Wohnung, in der es schön muckelig warm ist und gehen dann mit dem Hund nach draußen in die klamme Kälte. Die Gefahr sich jetzt zu erkälten ist groß. Nicht immer trägt man die richtige Kleidung und der Hund trägt meist gar keinen Mantel.

Unsere Katze verläßt die wohlige Wohnung auch nur noch, um ihr Geschäft zu erledigen.

Immulys und Immusave unterstützen das Immunsystem.

Stärkt das Immunsystem bei Hund und Katze

Immulys ist geschmacklich speziell auf die Katze abgestimmt und enthält Kolostrum, ß-Glukane aus Hefezellen, die essentielle Aminosäure L-Lysin und Lactoferrin. L-Lysin und Lactoferrin wird besonders bei an Herpesviren erkrankten Katzen empfohlen. Desweiteren enthält der Saft noch die Vitamine B5, B6, und B12.

Immusave wiederum ist speziell auf den Hund abgestimmt. Es basiert auf Propolis-Extrakt, Kollostrum und ß-Glukanen aus Hefezellen. Die Vitamine B5 (Immunabwehr und Wundheilung), B6 (Botenstoffbildung für Nerven- und Fettstoffwechsel) und B12 (Zellteilung und Blutbildung) runden das Produkt ab.

Immusave ist zuckerfrei und ist deshalb auch für Diabetiker geeignet.

Beide Produkte können in meinem kleinen Shop erworben werden.

4. Januar 2021
von Sabine Schlebusch
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Alles Gute im neuen Jahr!

Das alte Jahr hat strapaziös geendet.

Hoffentlich wird das kommende Jahr besser.

Zu folgenden Zeiten können Termine zur Physiotherapie, zur heilpraktischen Beratung und Behandlung, aber auch zum Futterverkauf vereinbart werden:

Montag: 10.00 bis 18.00 Uhr

Dienstag: 10.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch: 10.00 bis 18.00 Uhr

Donnerstag: 10.00 bis 18.00 Uhr

Freitag: 10.00 bis 18.00 Uhr

18. Dezember 2020
von Sabine Schlebusch
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Öffnungszeiten Feiertage

Montag, 21.12.2020: 10.00 – 18.00 Uhr geöffnet

Dienstag, 22.12.2020: 10.00 – 18.00 Uhr geöffnet

Mittwoch, 23.12.2020: 10.00 – 18.00 Uhr geöffnet

Donnerstag, 24.12.2020: geschlossen!

Freitag, 25.12.2020: geschlossen!

Samstag, 26.12.2020: geschlossen!

Sonntag, 27.12.2020: geschlossen!

Montag, 28.12.2020: 10.00 – 18.00 geöffnet

Dienstag, 29.12.2020: wegen Trauerfall geschlossen

Mittwoch, 30.12.2020: 10.00 – 18.00 geöffnet

Donnerstag, 31.12.2020: geschlossen!

Freitag, 01.01.2021: geschlossen!

Samstag, 02.01.2021: 10.00 – 14.00 Uhr geöffnet

14. Dezember 2020
von Sabine Schlebusch
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Ich bin weiter für euch da!

Auch während des 2. großen Lockdowns darf ich weiter für euch und eure Fellnasen da sein!

Tierbedarf und Futtermittelmärkte dürfen geöffnet bleiben, also die Versorgung eurer Hunde und Katzen ist gesichert!

Um die Kontakte möglichst organisiert ablaufen zu lassen, bitte ich euch, vereinbart auch für den Futterverkauf Termine. Pro Einkauf plane ich 15 Minuten ein. Das bekommen wir auch kurzfristig organisiert. Sollte jemand einen größeren Beratungsbedarf haben (Allergie, Verdauungs- oder Ernährungsprobleme oder so), sagt mir bitte Bescheid, dann plane ich mehr Zeit ein.

Solltet ihr nicht in den Laden kommen wollen oder können, meldet euch bei mir, ich bringe das Gewünschte dann nach Hause.

Unter Einhaltung der hygienischen Vorgaben, wie z. B. Maskenpflicht, nur 1 Begleitperson, ständiges Lüften und ausreichend zeitlichen Abstand zwischen den Terminen sind medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapie weiterhin möglich.

Bei Fragen, meldet euch gern bei mir

Oder auch zur Terminvereinbarung unter:

0170 182 462 7

11. Dezember 2020
von Sabine Schlebusch
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Winterspende an den TSV Notpfote

Einen ganzen Kofferraum voll Futter habe ich heute zum Spendenhäuschen des TSV Notpfote gebracht.

Der TSV Notpfote ist ein gemeinnützig eingetragener und mit allen Genehmigungen ausgestatteter Tierschutzverein aus Düsseldorf mit mehreren Außenstellen.

Immer wieder bekomme ich Hunde zur Behandlung von diesem Verein vorgestellt. Wie z. B. Quinzy, der 4 Wochen nachdem er bei seiner Für-immer-Familie eingezogen ist, einen Bandscheibenvorfall erlitt und nun querschnittsgelähmt ist. Der TSV-Verein unterstützt die Familie nach Kräften.

Meiner Meinung nach nehmen die Betreiber dieses Vereins ihre Aufgabe des Tierschutzes sehr ernst. Mit der Vermittlung eines Hundes oder einer Katze ist für sie der Job noch nicht erledigt. Ein Hundetrainer begleitet die Hunde und ihre Familien.

Ein Verein, den es sich zu unterstützen lohnt.