9. Februar 2015
von Sabine Schlebusch
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Zahnsteinentfernung ohne Narkose beim Hund mit der emmi-pet!

In meiner Praxis biete ich die Zahnsteinentfernung ohne Narkose beim Hund an. Bei der traditionellen Arbeit mit dem Scaler (Kratzwerkzeug) stoße ich oft an Grenzen, da viele Hunde die Manipulation im Maul nicht tolerieren. Je nach Schweregrad des Befundes ist diese Prozedur auch schmerzhaft.Emmi_Pet_661_komp

Nun habe ich mit der emmi-pet, einem Ultraschallgerät zur Zahnreinigung bei Hunden, ein Werkzeug gefunden, mit dem ich bei ihren Hunden sanft und schonend, da ohne Vibration und Geräusche, eine Zahnsteinentferung ohne Narkose durchführen kann. Auch die Behandlung von starkem Zahnstein und Zahnfleischentzündung ist mit der emmi-pet möglich.

Mit der Ultraschallzahnbürste emmi-pet können auch Sie selbst zu Hause ganz einfach ihrem Hund die Zähne reinigen. Bei regelmäßiger Anwendung der emmi-pet erhalten Sie Ihrem Hund dauerhaft saubere und gesunde Zähne und bewahren ihn damit vor Nachfolge-Erkrankungen  wie z.B. Herzprobleme, Diabetis etc.

Gern informiere ich Sie persönlich über die Ultraschallzahnbürste emmi-pet oder klicken sie einfach hier: http://thp-schlebusch.emmi-club.de/

Zum Kennenlernen der emmi-pet sprechen Sie mich bitte an und wir vereinbaren einen Termin.

Die Ultraschallzahnbürste gibt es auch für Menschen: die emmi-dent. Auch hier berate ich Sie gern oder klicken Sie hier: http://thp-schlebusch.emmi-club.de/

5. Februar 2015
von Sabine Schlebusch
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Futtershop i-BARF: Angebot: 4.2.2015

Wichtige Information!

Bellamie stellt die Verpackung um von 2*500g Päckchen in Würste!

Und nun zu den Angeboten:

  • Bellamie  “ Barfcomplete sensitiv“ Rind 1000g für nur 4,30€

mit Una de Gato, Slippery Elm, Eibisch und MSM für Hunde mit einem empfindlichen Magen, nach und während der Gabe von Antibiotka oder Schmerzmittel, oder einfach nur so, weil es schmeckt!

  • Bellamie Feines Menue aus Lamm, 100g für nur 4,00€

Ein feines gewolftes Menü bestehend aus 50% Lammfleisch und 50% Lammpansen – einfach Lecker!

  • Rentier-Innereien, 500g für nur 2,10€

Besonders geeignet für Hunde mit Futtermittelallergie!

  •  Bellamie Winterfit-Mix, 2*500g für nur 3,75€

mit extra Fett durch Euter, Una de Gato für das Immunsystem und Eibisch zur Unterstützung der Atemwege

  • Gans-Kartoffelminis 250g für nur 3,77€

Ebenfalls geeignet für Allergiker, da eine seltene Fleischart verarbeitet wurde!

  • Eier von freilebenden Hühnern aus unserem Garten 0,30€ pro Stück

schmecken auch den Hunden!

16. Januar 2015
von Sabine Schlebusch
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ab 15.01.2015 im Angebot (so lange der Vorrat reicht!):

  • Bellamie Winterfit-Mix 2x500g für nur: 3,70

Muskelfleisch, Blättermagen, Euter und Leber vom Rind

mit Una de Gato zur Stärkung des Immunsystems und

Eibisch zur Unterstützung der Atemwege

plus einer extra Portion Lebertran zur besseren Vitamin D-Versorgung in der dunklen Jahreszeit

  • Fisch-Rind-Mix 500g für nur 2,90

40% Fisch, 60% Rind

Diese Mischung ist besonders gut für Haut, Haar und Herz

11. Dezember 2014
von Sabine Schlebusch
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Die Wild-Saison ist eröffnet!

Hallo liebe Hunde und Katzenfreunde!

Es gibt wieder Neuigkeiten aus der Tierheilpraxis Schlebusch und dem Futtershop i-BARF.

Im Futtershop i-BARF hat die Wild-Saison begonnen! Ab Donnerstag dem 11.12.2014 habe ich für Sie in meiner Kühltruhe, so lange der Vorrat reicht:

  • Wild-Mix, 500g für nur 3,30€

Dieser Wild-Mix enthält Rotwild, Reh und Damwild. Die Tiere stammen aus deutschen Landen, aus Mecklenburg- Vorpommern und aus der Region Prignitz, also nördliches Brandenburg. Wildfleisch zeichnet sich durch einen hohen wertvollen Proteingehalt bei niedrigen Fettwerten aus, ist also ein wertvolles Futtermittel. Da sich die Tiere viel bewegen, ist das Fleisch gut durchblutet und daher auch etwas dunkler. Wild ist häufig auch gut geeignet für Allergiker.

Zusätzliche Details/Zusammensetzung:
Rotwild, Reh, Damwild

  • Winter-Mix, 1000g für nur 3,50€

Der Winter-Mix verbindet gleich zwei Bedürfnisse Ihres Lieblings: Für die kalte Jahreszeit sorgt der hohe Fettanteil im Rinderhalsfleisch (durchschnittlich ca. 26 %) und im Fleischfett für zusätzliche Energie. Ebenso sorgt der ausgewogene Leberanteil für eine gute Versorgung mit den Vitaminen A, D3, B12, Biotin und Cholin, so dass unsere Schnappmäuler gut gerüstet sind für die kalte Jahreszeit.

Zusätzliche Details/Zusammensetzung:
30 % Maulfleisch, 30 % Rinderleber, 25 % Rinderhalsfleisch, 15 % Fleischfett

 

Zur Zeit belästigen unsere lieben Vierbeiner ja wieder unschöne Krabbelviecher. Ich habe neu in meine Produktpalette aufgenommen:

  • AkaFree der Firma PerNaturam, 500ml Pumpflasche für 25,87€

AkaFree hilft gegen Lästlinge in der Haustierumgebung und im Wohnbereich. Es enthält den natürlichen Wirkstoff Geraniol aus der Duftgeranie. Geraniol, zerstört die Citinschicht von Zecken und Insekten und lässt sie so austrocknen. Es wirkt also nicht auf andere Lebewesen, nur auf die Insekten direkt. Geraniol zeigt nur sehr geringes Potential als Allergen, so dass auch Allergiker-Hunde einen Versuch wagen können ohne Nervengift lästige Mitbewohner los zu werden…

Als Pumpsprüher können mit AkaFree auch gut die Hundekörbchen und Liegedecken eingesprüht werden.

17. November 2014
von Sabine Schlebusch
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Martins-Angebot im Futtershop i-BARF

Es ist wieder so weit! Überall duftet es lecker nach Gänsebraten!

Ich habe für Sie ein paar Kilo Gans bestellt, damit Ihr Hund auch an dieser festlichen Leckerei teilhaben kann.

Ab Donnerstag, dem 20.11.2014 für Sie im Angebot so lange der Vorrat reicht:

1 kg Gänseklein (Magen, Herz, Rücken und Hals) für nur 3,50€,

eine Vorweihnachtliche Knabberei

Gänsehälse am Stück (1 kg) für nur 3,30€,

und für die, die kein Geflügel mögen:

Feines Menue aus Lamm (50% Lammfleisch und 50% Lammpansen) für nur 4,03€

Traditionell ist Gans ein typisches Winteressen. Durch den relativ hohen Fettanteil ist es sehr schmackhaft. Dadurch ist es aber auch reich an Kalorien. Aus diesem Grund sollte Gans nicht jeden Tag verzehrt werden, sondern etwas Besonderes in der kalten Jahreszeit bleiben.

Gänsefleisch ist reich an Kalium, Eisen und Zink und stärkt damit das Immunsystem, das in dieser Zeit auch bei unseren Hunden besonders beansprucht wird. Desweiteren enthält es viel Vitamin A (Augen, Haut), die Vitamine B1, B2, B6 und Nicotinamid (Nerven, Zellerneuerung) und natürlich Folsäure (Zellerneuerung).

 

12. November 2014
von Sabine Schlebusch
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Wann mit der Zahnpflege beim Hund beginnen?

Bei uns Menschen wird Zahnpflege groß geschrieben. Wir wissen inzwischen, dass schlecht gepflegte Zähne und Zahnstein nicht nur schmerzhaft sein können und einen schlechten Atem verursachen können, sondern dass es die ganze Gesundheit beeinflußt, bis hin zu Herzerkrankungen. Bei Kleinstkindern, noch bevor die ersten Zähne da sind, wird empfohlen, morgens und abends das Zahnfleisch mit extra angefertigten Gummibürstchen zu massieren. Das hat unter Anderem den Effekt, dass die Kinder an diese Prozedur schon frühzeitig gewöhnt werden und so das spätere Zähneputzen ritualisiert zum Tagesablauf dazu gehört.  Auch die Milchzähne müssen nach jeder Mahlzeit geputzt werden. Wenn dann die bleibenden Zähne kommen, ist die tägliche Zahnpflege und ein regelmäßiger Gang zum Zahnarzt zur Kontrolle pflicht.

Bei unseren Hunden beginnen wir mit der Zahnpflege frühestens, wenn sie aus dem Maul riechen. Dabei haben Studien gezeigt, dass schon 80% der zweijährigen Hunde an Zahnstein leiden. Aber trotzdem: Erst wenn der Hund aus dem Maul stinkt, die Zähne schon dunkel verfärbt sind und er nicht mehr richtig Knochen fressen kann vor Schmerzen, wird an die Zahnpflege bei unserem Freund gedacht.  Allerdings kann dann meist nur noch der Tierarzt helfen, indem er das Tier in Narkose legt und den Zahnstein entfernt.

Wenn schon als Welpe mit der Zahnpflege begonnen wird, kommt es meist gar nicht so weit. Regelmäßiges Zähneputzen hilft auch bei unseren Hunden Zahnstein deutlich zu reduzieren. Mit den richtigen Utensilien lassen sich das unsere Schnappmäuler auch gern gefallen. Bei regelmäßigen Kontrollen und Zahnsteinentfernungen durch z. B. einen Tierheilpraktiker gewöhnt sich der Hund an die Prozedur der manuellen Zahnsteinentfernung. Sie ist dann auch nicht langwierig und schmerzhaft, da schon frühzeitig Zahnstein erkannt und entfernt wird.

Ich berate Sie gern bei der Zahnpflege ihres Hundes. Auch führe ich Zahnsteinentferung ohne Narkose beim Hund in meiner Praxis durch.

Bei Fragen zur Zahnpflege beim Hund sprechen Sie mich bitte an.

2. November 2014
von Sabine Schlebusch
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Workshop: Hund beschäftigen bei schlechtem Wetter

Nachdem mein letzter Artikel auf so großes Interesse gestoßen ist, möchte ich gern einen Workshop anbieten, in dem ich diverse Möglichkeiten einen Hund auch im Haus zu beschäftigen, vorstellen möchte. Viele Hunde muss man auf diese andere Art der Beschäftigung erst vorbereiten, da es hier nicht um Bewegung, sondern um Ruhe und Konzentration geht. Aber oft ist man auch überrascht, was im eigenen Hund noch so steckt.

Desweiteren möchte ich die Basis-Schritte für das Training mit dem Klicker darstellen. Mit dem Klicker können Hunde punktgenau belohnt und auf diesem Wege auch sehr komplexe Tricks eingeübt werden.

Schön fände ich, wenn die Kursteilnehmer eigene Ideen und Erfahrungen in den Kurs mit einfließen lassen würden.

Workshop: Hund beschäftigen bei schlechtem Wetter

Thema: Mit welchen einfachen Mitteln kann ich meinen Hund in der Wohnung beschäftigen?

Darstellung der Basis-Schritte für das Erlernen von Tricks mit dem Klicker

Wann: Samstag, 06.12.2014, 15:00 Uhr

Wo:      Tierheilpraxis Schlebusch, Erasmusstrasse 25, 41466 Neuss-Reuschenberg

Kosten: 15,00€ pro Teilnehmer

Anmeldung: Telefonisch unter 02131-7428964 oder per Mail unter www.tierheilpraxis-schlebusch.de

 

 

30. Oktober 2014
von Sabine Schlebusch
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Neuer BARF-Workshop im November!

Artgerechte Hundeernährung, BARFen im Alltag

Themen:

  • Was ist BARF?
  • Warum BARFen?
  • Wie BARFe ich richtig?

Gruppe: maximal 6 Teilnehmer

Wann: Freitag, den 28.11.2014 ab 20:00 Uhr

Wo: Tierheilpraxis Schlebusch, Erasmustrasse 25, 41466 Neuss

Kosten: 30 € pro Teilnehmer

Anmeldung bitte telefonisch unter: 02131/7428964 oder per Mail an

info@tierheilpraxis-schlebusch.de

23. Oktober 2014
von Sabine Schlebusch
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Hund beschäftigen bei schlechtem Wetter

Neulich war wieder mal so ein Tag: Morgens ein Arzttermin, dann Einkaufen und schon rief der Kindergarten an, ich möge doch bitte meine Tochter abholen, sie sei krank. Mist, die Hunde waren noch nicht richtig draußen und mein Mann geschäftlich im Ausland, so dass ich ihn nicht einspannen konnte.

Und es kam, wie es kommen musste: Ein heulendes, fieberndes Kind auf der Couch, 2 hysterische und total unausgelastete Hunde tobend im Wohnzimmer, im Hintergrund dudelt KIKA und draußen regnet es in Strömen! – Ein Horrorszenario!

Ich gebe zu, da hilft nicht mehr viel. Ich bin an diesem Tag mit einer riesen Tüte Leckerchen immer mal wieder in den Garten gewandert und habe diese entweder großflächig verstreut oder gezielt versteckt, so dass die beiden Schnappmäuler wenigstens mit Suchen beschäftigt waren. Suchen und Schnüffeln strengt an und powert auch aus.

Nicht jeder hat einen großen Garten, aber auch in einer Wohnung kann man den Hund beschäftigen. Da nun ja wieder die verregnete und üsselige Zeit beginnt, und man vielleicht nicht immer so große Lust auf ellenlange Spaziergänge in der Dämmerung oder Dunkelheit und / oder Regen hat, sollte man sich ein paar Gedanken machen, wie man den Hund sinnvoll und den räumlichen Gegebenheiten entsprechend beschäftige2014-10-23 15.35.21n kann.

Es gibt inzwischen die unterschiedlichsten „Brettspiele“, meist aus Holz. Hier wird ein Leckerchen in einer verschließbaren Mulde oder unter einem Hütchen versteckt. Der Hund muss suchen und den Trick herausbekommen, wie er an das Leckerchen kommt. Das sind gute Denksportaufgaben und lasten den Hund geistig einige Zeit aus. Allerdings werden diese Spielzeuge irgendwann langweilig oder das Holz wird einfach zerkaut.

Auch mi2014-10-23 15.37.36t weniger Aufwand kann man den Hund beschäftigen:

Hütchenspiele sind sehr beliebt und auch leicht durchzuführen. Unter einem Becher wird ein Leckerchen versteckt. Der Hund muss herausfinden, unter welchem Becher es liegt. Man beginnt mit nur einem Becher, bis der Hund das Prinzip verstanden hat und kann dann mit der Anzahl der Becher auch den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Allerdings muss man darauf achten, dass alle Beteiligten ruhig bleiben. Das ist besonders schwierig, wenn man versucht Kinder mit einzubeziehen. Dann kann daraus auch mal eine lustige Becherschlacht werden…

Auch das Verstecken von Leckerchen im Zimmer hat sich bewährt. Für viele Hunde ist es schon eine Herausforderung ruhig vor der Tür zu warten, bis sie hereingebeten werden. Besonders effektiv ist es, wenn das Beutestück etwas ist, an dem man lange kauen bzw. arbeiten kann, z. B. Knochen, Rinderohren, Ochsenziemer, Kehlkopf etc.

In der kalten Jahreszeit ist bei uns besonders das Erlernen von Tricks beliebt. Meist arbeite ich mit dem Klicker, auf den die Hunde zuvor positiv konditioniert wurden. In kleinen Schritten kann man so dem Hund je nach eigenem Ehrgeiz und der Bereitschaft des Hundes mitzuarbeiten, einfache Tricks wie „Pfote geben“, „Slalom durch die Beine gehen“, aber auch Komplexeres wie „Spielsachen aufräumen“, „ins Bett gehen und sich zudecken“ und so weiter beibringen. Allerdings muss man darauf achten, den Hund nicht zu überfordern und den Klicker im richtigen Moment einzusetzen.

Für Anregungen, wie sie ihren Hund beschäftigen können, sprechen Sie mich einfach an. Wir werden schon gemeinsam einen Weg finden, ihren Hund artgerecht und mit Spaß durch die dunkle und verregnete Jahreszeit zu bringen.

7. Oktober 2014
von Sabine Schlebusch
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Ist eine prophylaktische Stärkung des Immunsystems sinnvoll?

In meiner Praxis und auch in meinem Futtershop werde ich oft darauf angesprochen, dass den Hundebesitzern empfohlen wird, vorsorglich das Immunsystem zu stärken.

Ich freue mich sehr, dass ich zu diesem Thema gefragt werde und möchte dazu nun ein wenig zum Immunsystem allgemein und Stärkung des Immunsystems erklären.

Was ist das Immunsystem?

Das Immunsystem ist die Gesundheitspolizei des Körpers. Es ermöglicht erst dem menschlichen und dem tierischen Körper das Überleben in der feindlichen Umwelt.

Es gibt zwei grundlegend verschiedene Mechanismen der Immunabwehr. Das eine System ist angeboren und daher in gewisser Weise erregerunspezifisch, das andere System ist erworben und daher spezifisch für einen speziellen Erreger.

Schon sehr früh in der Evolution entwickelte sich die unspezifische oder angeborene Immunabwehr . Schon Einzeller schützen sich vor Giftstoffen und Eindringlingen.  Die Immunantwort ist genetisch festgelegt, deshalb angeboren und findet innerhalb von Minuten statt.

Die spezifische oder adaptive Immunabwehr, früher auch „erworbenes Immunsystem“ genannt, entwickelte sich aus der angeborenen Immunabwehr. Sie zeichnet sich durch die Anpassungsfähigkeit gegenüber neuen oder veränderten Krankheitserregern aus. Im Rahmen dieser Anpassung sind die Zellen der adaptiven Immunabwehr in der Lage, spezifische Strukturen (Antigene) der Angreifer zu erkennen und gezielt zelluläre Abwehrmechanismen und molekulare Antikörper zu bilden. Der Körper merkt sich diese Immunabwehr in Form von spezifischen Antikörpern und Gedächtniszellen, um bei erneutem Kontakt mit dem Krankheitserreger binnen kurzer Zeit eine angemessene Abwehrreaktion zu ermöglichen.

Das adaptive Immunsystem ersetzt aber nicht das angeborene, sondern arbeitet mit diesem zusammen. Die verschiedenen Bestandteile des Immunsystems bedingen sich gegenseitig. Erst durch ein gut koordiniertes Zusammenspiel der angeborenen und adaptiven Immunabwehr wird die komplexe Immunreaktion des Körpers ermöglicht.

Wofür braucht der Körper das Immunsystem?

Das Immunsstem unterscheidet zwischen körpereigenen und fremden Strukturen und kann hier noch in „Freund“ und „Feind“ einstufen.

Bestimmte körpereigene Strukturen müssen vom Immunsystem angegriffen werden, z.B. Zell-Leichen nach Entzündungen oder aus Alterungsprozessen, sowie die ständig entstehenden potentiellen Krebszellen. Nahrungsbestandteile und Medikamente müssen, obwohl sie „fremde Stoffe“ sind, toleriert werden, während Krankheitserreger angegriffen werden müssen. Unser Immunsystem muss also einen sehr feinfühligen Erkennungsdienst und Erinnerungsfunktionen haben. Die Information die das Immunsystem im Laufe der Zeit sammelt werden alle gespeichert und bleiben bei Bedarf abrufbar.

Was passiert, wenn das Immunsystem nicht richtig funktioniert?

Fast alle chronischen Erkrankungen sind auf Störungen des Immunsystems und des Regulationssystems zurückzuführen. Dazu gehören Autoimmunerkrankungen und Allergien.

Wie Autoimmunerkrankungen und Allergien entstehen ist bis heute nicht genau bekannt. Neben einer möglichen genetischen Komponente spielen Stressfaktoren für das Immunsystem eine große Rolle (unausgewogenen Ernährung, ungünstge Umweltfaktoren, frühere Erkrankungen), aber auch eine unausgewogene Zusammensetzung der Darmbakterien. Das Immunsystem reagiert auf harmlose Stoffe und/oder körpereigenes Gewebe überschießend. Mitnichten handelt es sich hierbei um eine Immunschwäche; das Immunsystem muss also nicht „gestärkt“ werden. Sinnvoll ist viel mehr eine Immunmodulation, die das Immunsystem so reguliert, dass es nicht mehr überschießend reagieren kann.

Wie unterstütze ich das Immunsystem?

Etwa 80% aller Abwehrzellen sind im Darmbereich zu finden. Darüber hinaus gehen von den Immunzellen im Darmbereich wichtige Impulse für das ganze Immunsystem aus. Deshalb ist es besonders wichtig, den Verdauungsapparat gesund zu erhalten. Das erreicht man beim Hund und bei der Katze ebenso wie beim Menschen durch ausgewogene und natürliche Ernährung, ausreichend Bewegung an der frischen Luft, der Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit und ganz wichtig: ausreichend Schlaf!

Es wurde nachgewiesen, dass natürlich aufgenommene Vitamine, z. B, in Obst und Gemüse oder Hagebutte deutlich bessere Wirkung zeigen als synthetisch hergestellte, denen die ganzen Begleitstoffe fehlen. Ebenso gilt es für die Proteine. Proteine mit einer hohen biologischen Wertigkeit, d.h. Ähnlichkeit mit den körpereigenen Proteinen sind für den Körper besonders wertvoll.

Die Ernährung des Hundes als Fleischfresser sollte demnach hauptsächlich aus Fleisch, Innereien, Knochen und ein wenig Obst und Gemüse bestehen. Wasser sollte dem Tier immer zur Verfügung stehen. Bei der Frischfleischfütterung wird ein großer Teil des Flüssigkeitsbedarfes über das Futter gedeckt.

Auch Fisch sollte im Nahrungsangebot nicht fehlen.

Um das Immunsystem während der für den Organismus anstrengenden Zeit des Fellwechsels zu unterstützen, verabreiche ich meinen Hunden 2 mal im Jahr eine Kur mit probiotischem Joghurt. Auch während und nach anderer, das Immunsystem belastenden Ereignissen kann das Immunsystem auf diesem Wege gut unterstützt werden. Dazu zählen z.B. Zahnung, Läufigkeit, Stresssituationen, Antibiotikagabe etc.

Wenn sich aber zeigt, dass das Immunsystem so gestört ist, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen, sollte mit immunmodulierenden Mitteln gearbeitet werden. Eine genaue Diagnosestellung ist dabei wichtig, so dass das richtige Mittel aus dem großen Angebot gewählt werden kann.

Kann ich mit einer vorbeugenden Stärkung des Immunsystems meinem Hund schaden?

Wenn der Hund gesund ist, d. h. keine Allergien oder Autoimmunerkrankungen hat, stellt eine Stimulierung des Immunsystems für den Körper kein Problem dar.

Allerdings – warum sollte ich das Immunsystem stärken, wenn das System funktioniert und das Tier gesund ist? In den meisten Fällen wird der Organismus mit den an ihn gestellten Aufgaben allein fertig. Erst, wenn sich zeigt, dass er nicht allein damit fertig wird, sollte man fachkundig regulierend eingreifen.

Hinzu kommt, dass jedes Arzneimittel, wirklich jedes, auch Nebenwirkungen hat: „Keine Wirkung ohne Nebenwirkung“ (Mutschler): Vitamin C schlägt auf den Magen und kann zu Nierensteinen führen, Zink kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen, Umckolabao kann zu Magen-Darm-Beschwerden, Zahnfleisch- und Nasenbluten, Hautausschlägen bis hin zu Leberschäden führen, Propolis kann Allergien verstärken und auch zu Allergien führen, um nur einige zu nennen.

Deshalb rate ich ab von prophylatkischer Stimulation des Immunsystems.

Wann ist es denn nötig, das Immunsystem zu stimulieren?

Es ist nicht nötig das Immunsystem zu stimulieren, nur weil der Körper mal einen kleinen Infekt hat. Das funktionierende Immunsystem wird damit fertig. Wenn das Tier aber nicht in adäquater Zeit wieder gesund wird oder einen Infekt nach dem anderen bekommt, dann ist es Zeit, das Immunsystem zu unterstützen.

Als Tierheilpraktiker unterstütze ich Sie gern, damit Sie mit ihrem Hund gesund durch die Jahreszeiten und andere schwierige Zeiten kommen.