Kind und Hund

Mein ganzes Leben habe ich mit Hunden verbracht. Ich bin mit einem Hund aufgewachsen, während des Studiums (natürlich Tiermedizin) hatte ich meinen ersten eigenen Hund. Pucci (ein Hovawart, Schäferhund, Setter-Mix) und ich hatten eine gute Zeit. Wir haben viel miteinander durchgestanden: u. A. den Abbruch des Studiums, Umzüge, Beginn und Abschluß eines anderen Studienganges (Biologie), Krankheiten (meine und Puccies), Beziehungen, Liebeskummer. Es gab Zeiten, da war sie der einzige Grund, warum ich überhaupt aufgestanden bin und wiederum gab es Zeiten, in denen ich sie aus gesundheitlichen Gründen nicht versorgen konnte und meine Eltern das dankenswerter Weise übernommen haben.
Mit 13 Jahren verstarb sie. 3 Monate habe ich es ohne Hund ausgehalten. Dann fand ich Gianna, eine rumänische Straßenschönheit, im Tierheim in München und von da ab begleitete sie mich durch das Leben. Es war nicht immer einfach mit ihr. Sie hatte viele Ängste und forderte viel Aufmerksamkeit. Aber mit und auch durch sie habe ich meinen Mann kennen gelernt. Ganz klassisch beim Gassi gehen im Englischen Garten in München. Die Hunde haben miteinander gespielt. Mein Mann hatte damals eine Hovawart-Hündin. Wir zogen zusammen, die Hunde rauften sich zusammen und dann passierte das, was Alles veränderte:
Wir bekamen ein Kind!
Eigentlich stellt man sich das so vor:
Das Kind ist da, das Leben geht bis auf kleine Ausnahmen weiter seinen Gang. So ein Baby schläft ja viel. Aber Pustekuchen! Wenn das Baby schläft, sollte man zusehen, dass man auch ein wenig Schlaf bekommt, oder duscht, oder etwas ißt…
Über diese Veränderungen im Leben mit Kind und Hund, Praktisches und Nützliches, Hilfreiches aber auch einfach nur Interessantes und Amüsantes möchte ich hier berichten.

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