Heilpraktiker für Hunde und Katzen

Die Basis einer naturheilkundlichen Therapie ist ein ausführliches Anamnesegespräch.

In diesem Gespräch schildern Sie mir als Besitzer die Symptome der Erkrankung oder der Verhaltensstörung. Hier wird nicht nur auf die Symptome der Erkrankung an sich eingegangen, sondern z. B. auch auf Veränderungen im Verhalten, Vorlieben etc.. Wir forschen gegebenfalls nach möglichen Ursachen, um diese, wenn möglich zu vermeiden.

Wenn nötig und noch nicht vorhanden, kläre ich Sie auf, welche Labor- oder bildgebende Untersuchungen von Nutzen wären.

Selbstverständlich wird ihr Tier auch körperlich untersucht und hier besonders auf die von Ihnen beschriebene Symptomatik eingegangen.

Wenn alle Faktoren zusammengetragen wurden, mache ich Ihnen einen Behandlungsvorschlag:

Akupunktur:

Mit der Akupunktur können sowohl akute als auch chronische Erkrankungen wirkungsvoll und schnell behandelt werden. Meist werden nur Probleme im Bewegungsapparat mit Akupunktur behandelt, ich habe aber sehr gute Ergebnisse auch bei inneren Erkrankungen mit dieser Behandlungsart erziehlt. Der große Vorteil der Akupunktur ist, dass sie nebenwirkungsfrei ist.

In den meisten Fällen empfehle ich einen Therapiesatz von 3 Behandlungen schnell hintereinander. Mit dem Start des nächsten Behandlungsatzes findet wiederum eine intensive körperliche Untersuchung statt, um die Behandlung gegebenenfalls zu optimieren.

Homöopathie:

Da man für eine seriöse klassische homöopathische Behandlung sehr viel über den Patienten und auch über sein Gefühlsleben wissen muss und meine Patienten naturgemäß da wenig mitteilsam sind, sehe ich von dieser Form der Therapie ab.

Ich arbeite statt dessen mit homöopathischen Komplexmitteln. Diese Arzneimittel setzen sich aus mehreren homöopathischen Mitteln zusammen. Diese Komplexmittel kombiniert man wieder, je nach Symptom, so dass ganz individuelle Mischungen entstehen.

Der Vorteil dieser Therapie ist, dass ich die Tiere, außer zur Untersuchung, nicht anfassen muss und dass die Arzneimittel geschmacksneutral sind.

Mit großem Erfolg habe ich bereits Katzen, Angsthunde, aggressive Hunde, aber auch Pferde mit homöopathischen Komplexmitteln behandelt.

Kräutertherapie:

Viele akute aber auch chronische Erkrankungen lassen sich mit Kräutern therapieren.

Mit meiner Ausbildung in chinesischer Kräutermedizin stelle ich gern ergänzend zur Akupunktur Kräutermischungen zusammen, die die Therapie vertiefen.

Aber auch westliche Kräuter gehören zu meinem Behandlungsspektrum. Viele Dieser Kräuter sind als Futterergänzungsmittel in meinem Barf- und Futtershop erhältlich, so dass schnell mit der Behandlung begonnen werden kann.

Blutegeltherapie:

Blutegeltherapie findet Anwendung bei allen entzündlichen Beschwerden im Bewegungsapparat, z. B. bei Arthrose, Hufrehe, Spondylose, Abszesse etc.

Dabei saugt der Blutegel einerseits Blut aus dem entzündeten Gewebe und gibt andererseits einen Cocktail aus mind. 20 Wirkstoffen in das Gewebe. Diese Wirkstoffe wirken gefäßerweiternd, blutverdünnend, schmerzstillend, entzündungshemmend und entkrampfend und zwar über einen Zeitraum von mehreren Wochen!

Ernährungsberatung: 

Trockenfutter, Nassfutter oder Barf?

In vielen Fällen ist aufgrund der Erkrankung des Tieres eine Futterumstellung oder eine Anpassung des Futters notwendig.

Viele Symptome lassen sich durch eine Anpassung der Ernährung soweit lindern, dass die Menge an Arzneimitteln reduziert, manchmal sogar ganz darauf verzichtet werden kann.

Physiotherapie:

Wie wir selbst wissen, kann eine Massage oder eine spezielle Bewegungstherapie bei Schmerzen und Einschränkungen im Bewegungsapparat sehr wohltuend sein und wahre Wunder bewirken.

Wirbel- und Gelenksblockaden werden gelöst, Muskulatur gedehnt, entspannt und aufgebaut.

Auch nach Operationen hilft die Physiotherapie schnell wieder auf die Beine.

Nach meinen Erfahrungen sind Sätze mit 3 Terminen sinnvoll. Zu deren Beginn dann wiederum eine ausführliche Untersuchung des Bewegungsapparates erfolgt, um die Behandlung entsprechend zu optimieren.

Zahnsteinentfernung ohne Narkose:

Ab dem 2. Lebensjahr bekommen viele Hunde Probleme mit Zahnstein. Zahnstein geht meist auch einher mit Zahnfleischentzündung und Rückzug des Zahnfleisches. Spätestens ab diesem Zeitpunkt sollte der Zahnstein entfernt werden. Je eher mit dieser Prozedur begonnen wird, desto weniger unangenehm ist es für die Hunde und sie gewöhnen sich recht gut daran.

Das Ziel ist eine regelmäßige (alle 4 bis 6 Monate) Zahnsteinprophylaxe, damit gar nicht erst so viel Zahnstein entsteht und das Zahnfleisch gesund bleibt.

So können, speziell im Alter, Narkosen vermieden und Folgeerkrankungen reduziert werden