Hausbesuch bei Abaro, Verdacht auf Futtermilbenallergie

Montag abend war ich bei Abaro, ein 3 Jahre alter Doggenrüde, der sich die Pfoten wundleckt, sich kratzt und ständig Probleme mit den Ohren hat.

Der Bluttest hat ergeben, dass er erhöhte IgE-Werte bei allen Gräsern, Getreidesorten und Futter-, Speise- und Mehlmilben hat. Futterproteine wurden leider nicht getestet.

Da Abaro schon immer viel Frischfleisch bekam entschieden sich die Besitzer zu einer Umstellung auf ausschließlicher Barf-Fütterung. In der Hoffnung, dass die Unverträglichkeit sich ausschließlich auf die Futtermilben, Gräser und Getreide beschränkt, haben sich die Besitzer dazu entschieden, keine Ausschlußdiät im eigentlichen Sinne durchzuführen, sondern die bekannten Allergene auszuschließen und Rind- und Hühnerfleisch zu füttern.

75 kg Schoßhund!

Bei einer Ausschlußdiät füttert man über mehrere Wochen eine Fleischquelle, die das Tier noch nicht gefressen hat und erweiterte dann das Futterspektrum, bis man eine ausgewogene und verträgliche Ernährung für den Hund oder die Katze gefunden hat.

Desweiteren wird Abaro mit chinesischen Kräutern gegen die Allergie und ihre Symptome behandelt. Eine schonende Entgiftung wird durchgeführt und die Darmflora aufgebaut.

Die wunden und juckenden Pfoten werden mit einem Sud aus schwarzem oder grünem Tee abgetupft.

Kommentare sind geschlossen.