Futtermittelallergie beim Hund und bei der Katze

Ich sitze auf meiner Couch, der Fernseher läuft und langsam herrscht Ruhe. Die Hunde liegen in ihren Körbchen neben der Couch.

Und dann geht es wieder los: schlapp, schlapp, schlapp, schrupp, schrupp, schrupp, kratz, kratz, kratz, kratz, kratz!

Mir stellen sich die Nackenhaare auf und ich möchte Chewie einfach nur anschreien! Hör auf! Das nervt! Die ganze Nacht geht das so weiter. Wenn es ganz schlimm ist, jammert er dann auch noch dabei. Er hört nicht auf! An Schlaf ist kaum zu denken.

Das Einzige, das ihn zum Aufhören bringen würde, wäre ein Halstrichter. Dann könnte er sich nicht mehr Lecken und Kratzen. Unsäglich Jucken würde es ihn aber weiterhin.

Die Vorstellung finde ich schrecklich!

Chewie hat eine Futtermittelallergie. Das Jucken kommt von Innen. Immer, wenn er etwas Falsches gefressen hat, reagiert der arme Kerl mit Juckreiz.

Bei einer Futtermittelallergie kratzen sich die Tiere meist am Bauch, in den Achseln, in der Leiste, an den Ohren und an den Augen. Die Haut wird aufgrund der mechanischen Beanspruchung wund und kann sich dann entzünden. In besonders schlimmen Fällen verdickt sich die Haut und bildet eine sogenannte Elefantenhaut.

Weitere Symptome einer Futtermittelallergie können sein:

  • immer wiederkehrende Mittelohrentzündung
  • häufige Augenentzündungen
  • häufig gefüllte Analbeutel, auch Analbeutelentzündungen
  • Blähungen
  • immer wiederkehrende Durchfälle
  • Aufstoßen
  • viel Gras fressen

Ich habe bestimmt noch ein paar vergessen…

Die Symptome können einzeln auftreten oder auch mehrere auf einmal.

Bei einer Allergie ist es wichtig zu wissen, gegen was der Organismus allergisch reagiert, um dies dann zu vermeiden.

Doch wie finde ich heraus, wo gegen das Immunsystem meines Tieres so heftig reagiert?

Es gibt die unterschiedlichsten Allergie-Tests; mit Blut, mit Fell oder mit Speichel. Über ihre Aussagekraft scheiden sich die Geister.

Meiner Erfahrung nach ist die sicherste Methode die Allergene herauszufinden, die Ausschlußdiät. Das ist zwar etwas langwierig, aber schließlich weiß der Besitzer ganz genau, was sein Tier fressen darf und was nicht.

Wichtig ist auch, dem Hund und der Katze zu helfen, indem die Symptome (Juckreiz, Verdauungsprobleme etc.) gelindert werden. Hier gibt es einige Mittel, die sich in der lokalen Anwendung bewährt haben.

Desweiteren kann das Immunsystem moduliert und so versucht werden, die Allergie zu beeinflussen. Ich habe hier mit Vitalpilzen und einigen Kräutern sehr gute Erfahrungen gesammelt.

Als Tierheilpraktiker und Ernährungsberater helfe ich Ihnen, ihren Weg durch den Allergie-Dschungel zu finden.

Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin:

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