Ende der Weide- und Turnierzeit

In den nächsten Wochen neigt sich die Weide- und auch Turnierzeit dem Ende entgegen.

Auf der Weide haben sich die Pferde das Freßbare selbst ausgesucht und gelegentlich war auch mal das ein oder andere Kraut dabei, dass nicht wirklich gesund war. Das macht ja nichts, das führt nicht direkt zu Vergiftungserscheinungen, aber doch zu Toxinen, die sich im Körper einlagern.

Während der Turniere hat sich vielleicht das ein oder andere Pferd mal verletzt und wurde mit Medikamenten wie Schmerzmitteln oder Antibiotika behandelt. Diese werden von der Leber weitestehend abgebaut, hinterlassen aber ebenfalls ihre Spuren im Körper.

Symptome wie Müdigkeit oder Juckreiz der Haut können aufgrund dieser Toxine und der dadurch starken Beanspruchung der Leber entstehen.

Jetzt, wenn langsam Ruhe einkehrt und vor der den Körper belastenden Zeit des Fellwechsels, ist es sinnvoll die Leber zu unterstützen und zu pflegen.

Mariendistelsamen wirken leberschützend, regenerieren die Leberzellen, fördern den Gallenfluß, regen den Stoffwechsel an und wirken so entgiftend.

Auch Artischockenblätter und Löwenzahn regen die Gallenproduktion an und unterstützen somit die Leber.

Wer mag kann noch ein wenig Pfefferminzblätter hinzufügen. Diese beruhigen den Magen und wirken entkrampfend. Aber vorsicht! Pfefferminz hat auch eine antibiotische Wirkung und kann bei zu hoher Dosierung die Darmflora beeinträchtigen!

Zur besseren Verwertbarkeit sollten Mariendistelsamen möglichtst frisch geschrotet werden (Thermomix, Mixer, Apotheke).

Man kann nun die Kräuter direkt füttern oder daraus einen Tee herstellen, mit dem man Futter (Mash, Müsli, Heucobs, etc.) einweicht.

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