13. April 2019
von Sabine Schlebusch
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Trainingshappen Rind, Pferd und Lamm nun auch in kleinen Packungen!

Endlich gibt es die beliebten Trainingshappen von Lico nature aus getrockneter Lunge oder getrocknetem Herz auch in kleinen Gebinden! Super zum Ausprobieren, welche Sorte Ihre Fellnase mag!

Da ich fast wöchentlich bei Lico nature bestelle, sind die Trockenwaren auch immer frisch!

Trainingshappen Rind Herz 180g

Trainingshappen Rind Lunge 100g

Trainingshappen Lamm Lunge 100g

Trainingshappen Pferd Lung 100g

Hähnchenherzen getrocknet 150g

10. April 2019
von Sabine Schlebusch
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Was passiert beim Anweiden?

Da stehen sie wieder! Jeden Tag ein paar Minuten länger! Die Pferdeleute mit ihren Fellnasen! – Anweiden!

Warum ist das denn so wichtig? Und was passiert da eigentlich?

Um das zu ergründen, müssen wir den Verdauungsapparat unserer Samtnasen genauer betrachten:

Alle Pflanzenfresser benötigen, um die Zellwände ihrer pflanzlichen Nahrung aufschließen zu können, Gärkammern, in denen eine Unzahl von Mikroorganismen leben. Die Wiederkäuer (Rind, Ziege, Schaf, Reh, Hirsch) z. B. haben einen riesigen Magen, der in 5 Höhlen gekammert ist. Die Bekanntesten sind der Blättermagen und der Pansen.

Der Magen des Pferdes dagegen ist relativ klein. Er faßt nur ca. 15 bis 20 Liter. Der darauf folgende Dünndarm ist mit ca. 20 Metern auch nicht übermäßig voluminös und als Gärkammer nicht geeignet. Im Dünndarm werden vor allem die schnell verdaulichen Bestandteile der Nahrung (Zucker, Eiweiße, Fette) verarbeitet und aufgenommen.

Dann allerdings folgt der Dickdarm mit dem Blinddarm. Mit nur 8 Metern Länge hat der Dickdarm ein Fassungsvolumen von ca. 130 Litern. Dieser Darmabschnitt ist dicht besiedelt mit Mikroorganismen, die in der Lage sind, die schwer verdaulichen Raufaser, also die Gerüstoffe der Pflanze (Cellulose) zu verdauen und Nährstoffe (u. a. Vitamin B und Vitamin C) zu bilden, die dann durch die Darmschleimhaut ins Blut aufgenommen werden. Damit diese für das Pferd überlebenswichtigen Mikroorganismen erhalten bleiben, benötigen sie ständig rohfaserhaltiges Futter. Sonst sterben sie ab, was dramatische Folgen für die Gesundheit des Pferdes hat (z. B. Kolik).

Die Zusammensetzung dieses empfindlichen Systems hängt sehr stark von der Nahrungszusammensetzung des Pferdes ab.

Die meisten Pferde sehen ab Oktober frisches Grün nur von der Ferne und werden mit Heu, Heusilage, Kraftfutter und Müsli ernährt, das aus viel Celluose besteht. Über die Wintermonate siedeln sich in den Gärkammern des Pferdes hauptsächlich Mikrorganismen an, die eben diese zersetzen.

Das junge Weidegras im Frühjahr dagegen, ist reich an Futtereiweißen und Kohlenhydraten (Fruktanen). Um daraus die benötigten Nährstoffe zu erhalten, muss sich die Zusammensetzung der Mikroorganusmuskultur im Dickdarm ändern. Der dafür benötigte Zeitraum ist sehr individuell. Im Schnitt kann man mit 4 Wochen rechnen.

Das viele Eiweiß im frischen Weidegraß führt die Umstrukturierung der Darmflora hinaus aber noch zu einem weiteren Problem. Im Dünndarm können aufgrund des Überangebotes nicht alle Eiweiße aufgenommen werden und fließen mit den Verdauungssekreten in den Dickdarm. Das führt zu einem Anstieg der Abbauprodukte der Eiweiße (Harnstoff) im Blut. Durch den Anstieg an Harnstoff werden gerade in der Anweidezeit Leber und Niere stark belastet.

Nun könnte man sagen, dass Wildpferde doch auch nicht angeweidet werden. Aber dem ist nicht so, das übernimmt die Natur selbst. Das erste Grün sprießt sehr zaghaft und die Wildpferde nehmen davon nur wenig auf. Mit dem Fortschreiten des Wachstums fressen die Pferde auch mehr Weidegras. So gewöhnen sie ihre Verdauung langsam an die Änderung der Ernährung.

In unserer Kulturlandschaft läßt man das Grün zunächst ein wenig sprießen, bevor der Weidegang beginnt. Damit ist die Tafel für unsere Pferde sofort überreich gedeckt. Hinzu kommt, dass die Weiden das ganz Jahr über gepflegt und gedüngt werden und somit auch im Frühjahr gehaltvoller sind.

Wie können wir unsere Pferde und Ponies in dieser schwierigen Phase unterstützen?

Indem sie wirklich langsam angeweidet werden. Es gibt Pferde, die sind nicht so empfindlich, andere dagegen sehr. Da die Fruktanwerte im Weidegras auch tageszeit- und Temperaturabhängig sehr schwanken, gehe ich bei unserem Pony auf Nummer sicher und verlängere die Weidezeit in den ersten 2 Wochen täglich um 5 Minuten. Ab der 3. Woche verlängeren wir in 15 Minuten Schritten und weiden ab der 4. Woche 2 Mal täglich.

Zusätzlich kann man die Darmflora unterstützen indem man Probiotika zufüttert. Effektiven Mikroorganismen (EM) haben sich hier sehr bewährt.

Desweiteren sollte man Leber und Niere pflegen, indem man entsprechende Kräuter zu dem Futter dazugibt. Kräuter, die Leber und die Niere anregen sind u. a. Mariendistel, Artischocke, Brennessel, Löwenzahn und Pfefferminze. Diese sind in der HERBApur Kräutermischung LEBER+  von Vettherm enthalten. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit den Produkten von Vettherm gemacht, sowohl was die Akzeptanz, als auch was die Wirkung betrifft.

Die HERBApur Kräutermischung LEBER+  habe ich in meinem Futtershop vorrätig.

1. April 2019
von Sabine Schlebusch
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Monty – wieder ein strahlendes Lächeln!

Monty ist ein recht gelungener Mix aus Griechenland. Er hat einen ziemlichen Unterbiß. Die Eckzähne stehen ihm aus dem Maul hervor und sind dadurch verfärbt.

Monty ist eine echt coole Socke. Er ist schon das 2. Mal beim mir zur Zahnsteinentfernung ohne Narkose. Das erste Mal im Sommer 2018. Bequem legt er sich auf die Matte unter meinem Schreibtisch und wartet ab. Er wartet ab, das ich mit in seine Höhle komme.

Monty

Und dann hält er wirklich wunderbar still. Keiner muss ihn halten. Wir arbeiten sehr konzentriert. Nur gelegentlich unterbrochen für ein Leckerchen, für Monty, nicht für mich…

Nach 20 Minuten blitzten seine Zähne wieder schön weiß und er kann wieder nach Hause gehen. In 4 Monaten treffen wir uns wieder. In der Höhle unter meinem Schreibtisch…

29. März 2019
von Sabine Schlebusch
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Allergietest beim Hund

Samstag wurde mir in meiner Praxis Nala vorgestellt. Eine bildhübsche und aufgeweckte Bernersennenhündin von gerade mal 2 Jahren. Sie hat immer wieder Probleme mit den Ohren. Ihren Besitzern ist aufgefallen, dass sie ständig die Ohren schüttelt, viel Ohrenschmalz hat und die Ohren auch immer sehr rot sind. Sonst zeigte Nala keine Auffälligkeiten.

Der Tierarzt hat dann einen Allergietest empfohlen, der ein für die Besitzer schockierendes Ergebnis zeigte: Nala reagiert auf fast alle Futtermittel! Leider hat der Tierarzt es versäumt Nalas Besitzer umfassend und verständlich über Allergie und die Bewertung dieses Blutbildes aufzuklären. Entsprechend bestürzt und fassungslos kamen sie mit dem Allergietest zu mir in die Praxis.

Nala, Bernersennen Hund, Futtermittelallergie

Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegen körperfremde Stoffe (Antigene), die normalerweise für den Organismus harmlos sind. Wichtig zu wissen ist, dass der Organismus schon mehrfach mit dem Stoff in Kontakt gekommen sein muss, bevor sich eine Allergie entwickeln kann. Es kann also sein, dass etwas jahrelang vertragen wurde und plötzlich eine fulminante Reaktion hervorruft.

Bei dem sogenannten Erstkontakt reagiert der Körper mit der Bildung von Antikörpern (Immunglobuline) auf das Eindringen von Antigenen. Im Säugetierorganismus kann man 4 verschiedene Immunglobuline (A, D, E, G) mit unterschiedlichen Eigenschaften nachweisen. Für die Allergie relevant sind die Immunglobuline G und Immunglobuline E.

Immunglobuline E (IgE):

IgE vermitteln den Schutz vor Endoparasiten (z. B. Würmer) und spielen bei Allergien eine Rolle. Die meisten IgE sind gebunden an bestimmte Immunzellen und nur bei akuten Entzündungen für wenige Tage im Blut nachweisbar. Gebunden verbleiben sie aber über mehrere Jahre im Körper. Binden sie ein Antigen, veranlassen sie die Freisetzung von Stoffen (z. B. Histamin), die die Durchblutung erhöhen und so die Symptome einer Allergie hervorrufen können.

Der Nachweis von Immunglobulin E im Blut z. B. bei einem Allergietest sagt aus, dass vor wenigen Tagen das Tier mit den entsprechenden Allergenen in Kontakt gekommen ist. Ob aber das die Ursache für die allergische Reaktion ist oder ein anderer Stoff, dessen IgEs schon wieder gebunden wurden, ist nicht sicher. Auch, ob die Fellnase gegen andere Stoffe allergisch reagiert, deren IgEs im Moment nicht erhöht sind, da der zeitnahe Kontakt gefehlt hat, lässt sich aus so einem Blutbild nicht bestimmen.

Immunglobulin G (IgG)

Ig G sind ein wichtiger Bestandteil der spezifischen Immunabwehr. Sie werden von Plasmazellen gebildet und markieren die Antigene, so dass diese dann von den weißen Blutkörperchen vernichtet werden. Die Immunglobulien G werden erst nach einer verzögerten Abwehrphase (ca. 3 Wochen) gebildet und bleiben über mehrere Jahre im Blut erhalten. Sie stellen mit ca. 80% den größten Anteil an Immunglobulinen. Der Nachweis von IgG im Blut zeigt den Kontakt des Organismus mit dem Stoff an. Er zeigt aber nicht an, ob diese Substanz für eine allergische Reaktion verantwortlich ist, oder nicht. Mithilfe dieses Bluttestes kann ich eine Ausschlußdiät zusammenstellen, da ich so genau sehe, welche Futtermittel die Fellnase bekommen hat.

In einer Ausschlußdiät wird über den Zeitraum von 6 bis 10 Wochen dem erkrankten Tier Nahrungsmittel angeboten, die es zuvor noch nicht gefressen hat, um eine allergische Reaktion auf dieses auszuschließen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Pferd und Süßkartoffel.

Wenn alle Syptome der Allergie abgeklungen sind, wird nach und nach das Futter mit weiteren Futtermitteln (Proteinen) ergänzt. Reagiert das Tier auf eines der Futtermittel, wird es aus dem Futterplan verbannt. Wieder muss mit den bisher vertragenen Nahrungsmittel gewartete werden, bis die Symptome der Allergie abgeklungen sind, bevor weitere Fleischsorten ausprobiert werden.

So ergibt sich nach einiger Zeit ein genaues Bild, was unser Fellfreund fressen darf und was nicht.

Strenge Disziplin ist hier unbedingt erforderlich, um zu einem Erfolg zu gelangen.

29. März 2019
von Sabine Schlebusch
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Hausbesuch bei Abaro, Verdacht auf Futtermilbenallergie

Montag abend war ich bei Abaro, ein 3 Jahre alter Doggenrüde, der sich die Pfoten wundleckt, sich kratzt und ständig Probleme mit den Ohren hat.

Der Bluttest hat ergeben, dass er erhöhte IgE-Werte bei allen Gräsern, Getreidesorten und Futter-, Speise- und Mehlmilben hat. Futterproteine wurden leider nicht getestet.

Da Abaro schon immer viel Frischfleisch bekam entschieden sich die Besitzer zu einer Umstellung auf ausschließlicher Barf-Fütterung. In der Hoffnung, dass die Unverträglichkeit sich ausschließlich auf die Futtermilben, Gräser und Getreide beschränkt, haben sich die Besitzer dazu entschieden, keine Ausschlußdiät im eigentlichen Sinne durchzuführen, sondern die bekannten Allergene auszuschließen und Rind- und Hühnerfleisch zu füttern.

75 kg Schoßhund!

Bei einer Ausschlußdiät füttert man über mehrere Wochen eine Fleischquelle, die das Tier noch nicht gefressen hat und erweiterte dann das Futterspektrum, bis man eine ausgewogene und verträgliche Ernährung für den Hund oder die Katze gefunden hat.

Desweiteren wird Abaro mit chinesischen Kräutern gegen die Allergie und ihre Symptome behandelt. Eine schonende Entgiftung wird durchgeführt und die Darmflora aufgebaut.

Die wunden und juckenden Pfoten werden mit einem Sud aus schwarzem oder grünem Tee abgetupft.

26. Februar 2019
von Sabine Schlebusch
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Hundekot einsammeln

Beim Gassi gehen wurde ich neulich von einer Bekannten gefragt, warum ich denn auch hier im Wald den Kot meiner Hunde einsammel, sogar ein paar Schritte vom Weg weg gehe, wo doch so viele Hunde hier unterwegs sind.

Genau aus diesem Grund: Ich finde es einfach ekelig!

Man kommt in den Wald und es stinkt nach Scheiße. Zunächst muss man durch eine 5 bis 10 m lange Brennesselallee, da alle Hunde sofort Wasser lassen müssen und anschließend Slalom um die festeren Hinterlassenschaften unserer geliebten Fellfreunde. Gegen die Brennesselallee können wir schwerlich etwas tun, aber die Hundehaufen können wir entsorgen.

Kleine Kinder können nicht mehr unbeschwert den Wald erkunden, da sie häufig statt Eicheln mit stolz geschwellter Brust Unappetittliches ihren Eltern präsentieren.

Gefühlt hat heute jeder 2. Haushalt mindestens einen Hund. Und dieser Hund hat am Tag mindestens 2 mal Stuhlgang. Wenn wir das nicht einsammeln, versinken wir in Scheiße!

Hinzu kommt noch, dass wir deutlich weniger mit Würmern und Giardien zu tun hätten, wenn die Haufen gewissenhaft entsorgt würden und so die Ansteckungsquellen minimiert würden. Das spart bares Geld!

Für mich sind das gute Gründe, den Kot meiner 2 Hunde einzusammeln!

26. Januar 2019
von Sabine Schlebusch
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Oregano-Öl bei Hautirritationen

Eigentlich jeder kennt und schätzt Oregano als Pizza-Gewürz. Neben seinen geschmacklichen hat es aber auch einige herausragende Eigenschaften als Heilkraut.

 

 

Oregano wirkt u. a.

  • gegen Bakterien (bei Entzündungen)
  • gegen Viren (bei Infektionen)
  • gegen Pilze (z. B. Hautpilz)
  • gegen Schmerzen

Um eine Heilwirkung zu erziehlen, sollte eine definierte und garantierte Menge der in dem Öl enthaltenen Wirkstoffe eingenommen werden. Das geht am Einfachsten, indem 100% ätherisches Öl verwendet wird, das man in Apotheken beziehen kann.

Oregano -Öl ist ein stark wirksames und scharf schmeckendes ätherisches Öl. Um Irritationen zu vermeiden, muss es sehr entschprechend mit einem Pflanzenöl verdünnt werden. Dann allerdings kann es leicht aufgetragen werden und seine Wirkung entfalten.

Z. B. kann es verwendet werden bei Hautirritationen aufgrund von Allergien. Es reduziert lokal die Entzündung und verhindert, dass sich auf der wunden Stelle eine Pilzinfektion bildet. Desweiteren reduziert Oregano -Öl Schmerzen. Zusätzlich werden durch den unangenehmen Geschmack die Hunde meist davon abgehalten die betroffenen Stelle weiter zu benagen und zu belecken, so dass sie in Ruhe heilen kann und der Hund keinen Trichter benötigt.

Auch andere wunde Hautstellen können mit Oregano -Öl hervorragend behandelt werden.

Weitere Einsatzgebiete sind:

  • Ohrenschmerzen
  • Entzündungen des Außenohres
  • Entzündungen des Zahnfleisches
  • Hautpilz

Man kann Oregano -Öl auch einnehmen. Allerdings können dann nicht unerhebliche Nebenwirkungen auftreten, die meiner Meinung nach den Nutzen der oralen Einnahme wieder aufheben. Es gibt andere Kräuter mit weniger Nebenwirkungen, die die gleiche Wirkungen bei der Einnahme zeigen.

Nebenwirkungen sind unter Anderem:

  • Allergie
  • Blutverdünnung
  • Hemmung der Eisenaufnahme
  • Wehenförderung
  • verstärkte Bildung von Magensaft und damit Gefahr der Gastritis

Sollte ich bei Ihnen das Interesse an der Behandlung von Hautproblemen mit Oregano -Öl geweckt haben, kommen Sie doch einfach in meiner Praxis vorbei. Ich habe Oregano -Öl vorrätig, so dass wir es, in der entsprechenden Verdünnung, anwenden können.

24. Januar 2019
von Sabine Schlebusch
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Pfotenpflege im Winter

Kaum, dass ein wenig Weiß vom Himmel fällt, wir sowohl von der Stadt als auch von Privathaushalten großzügig Salz auf die Gehwege verteilt. Das macht ja auch Sinn, wir wollen ja nicht, dass sich jemand verletzt!

Nur – für die Pfoten unserer vierbeinigenFreunde, die ohne Schuhe eben durch diese Salzpampe laufen, ist das, ohne die richtige Pfotenpflege, fatal!

Das Salz entzieht der Haut an den Ballen Feuchtigkeit und diese werden rissig. Nun kann dieses aufgelöste Salz wunderbar in die kleinen Risse eindringen. Jeder, der mal mit einer kleinen Verletzung an den Fingern beim Kochen in Salz gefaßt hat, weiß, dass das weh tut. Wir spülen die Salzsäure großzügig mit fließendem Wasser ab. Der Hund aber, leckt sich das ab. Nicht nur, dass dieses Salz nicht besonders gut für den Hund ist, besteht auch die Gefahr, dass die Pfoten wundgeleckt werden. Beim nächsten Spaziergang brennt hier das Salz doppelt so stark.

Um das zu vermeiden rate ich dazu, die Pfoten nach jedem Gassigang großzügig abzuspülen und die trockenen Pfoten mit Pfotenbalsam zu pflegen.

Ich empfehle das Winter-Pfotenbalsam von Canina. Es ist ein wasserfreies Balsam mit Sheabutter, Bienenwachs und Aprikosenkernöl. Sheabutter und Aprikosenkernöl pflegen die Pfoten und Ballen, halten sie geschmeidig und helfen kleine Risse zu heilen. Das Bienenwachs bildet eine wasser- und eisabweisende Schutzschicht, so dass möglichst wenig des aggressiven Salz-Wassergemisches direkt an die Haut gelangt.