15. September 2017
von Sabine Schlebusch
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Es wird Herbst!

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, der Wind fegt durch die Bäume. Das Wetter wird usselig! Es ist Herbst!
Das heißt aber auch: Der Organismus unserer Vierbeiner stellt sich um. Das Immunsystem ist besonders gefordert. Umso wichtiger werden Nahrung und Ergänzugsfuttermittel.
Bei hundherum gesund führen wir eine breite Palette an Nahrung und Ergänzugsfuttermitteln, die das Immunsystem Ihrer Fellnase in dieser usseligen Zeit unterstützt.
Auch akute Problemen wie Erkältung, Magen-Darm-Erkrankungen, Schmerzen oder Parasiten behandel ich in meiner Tierheilpraxis.

Sprechzeiten:
Dienstag – Freitag: 9.00 – 12.30
Montag – Freitag: 15.00 – 18.00
Samstag: 10.00 – 13.00 Uhr

13. September 2017
von Sabine Schlebusch
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Es beginnt wieder die Zeit des kalten und feuchten Wetters, in der die Knochen reißen, morgens die Bewegungen steif sind und ein wenig schmerzen.
Jetzt die Gelenke unterstützen und nähren mit Nahrungsergänzugsmitteln.
Bei hundherum gesund bekommen Sie alles, damit Ihr Hund und Ihre Katze agil und schmerzfrei durch die kalte Zeit kommen!
Mit Flexan von Canina wird der Knorpel genährt und gestärkt. Es kann prophylaktisch als Kur, aber auch dauerhaft gegeben werden.
Dei Arthro-Tabletten von Canina enthalten Kräuter, die Schmerzen stillen und Vitamine, die die Nerven stabilisieren. Auch die Arthro-Tabletten können als Kur, bei entsprechender Diagnose als Dauergabe, aber auch akut bei Schmerzen gegeben werden.
Ich berate Sie gern, welche Nahrungsergänzungsmittel für Ihren Hund oder Ihre Katze im Moment die richtigen sind.
Ich unterstütze Sie und Ihren Hund aber auch gern homöopathisch und mit Akupunktur.
Auch Blutegel haben eine nachhaltige Wirkung bei Arthrose.

11. September 2017
von Sabine Schlebusch
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Flöhe im Herbst und Winter!

Beheizte Wohnungen sind ein Flohparadies! Hier finden sie die optimalen Bedingungen um sich zu vermehren!

Bei mir bekommen Sie Mittel auf natürlicher Basis die einerseits vorbeugend gegen Flöhe wirken, aber auch Mittel, die bei schon bestehenden Flohbefall einsetzt werden.
Ich berate Sie gern

8. September 2017
von Sabine Schlebusch
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Nach den Ferien auf Bandwürmer testen!

Viele nehmen ihre Hunde mit in den Urlaub. Hier treffen sie auf neue Hundefreunde, die ausgiebig beschnüffelt werden, auch die „fremde Hundezeitung“ wird intensiv untersucht.
Andere geben ihre Hunde in die Obhut von Hundesittern oder Hundepensionen/-hotels. Auch hier gibt es neue Kontakte und viel Interessantes zu erschnüffeln.
Die Gefahr der Übertragung von Bandwürmer und anderen Würmern ist hierbei sehr groß. Um rechtzeitig dagegen vor gehen zu können, sollte der Kot untersucht werden.
In meiner Praxis biete ich eine Kotprobenkontrolle auf die gängigen Würmer an. Dazu benötige ich 3 Stühle.
Auf Wunsch kann auch eine Untersuchung auf Giardien erfolgen.
Sollte die Kotprobe positiv sein, gibt es die Möglichkeit mit einer Kräuterkur gegen die Würmer sanft und effektiv vor zu gehen.
Auch Giardien lassen sich erfolgreich mit Kräutern behandeln.
Diese Kräuter können Sie in meiner Praxis beziehen.

19. Mai 2017
von Sabine Schlebusch
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Fellwechsel und so

Hurra! Die Sonne scheint! Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger und die Nächte lauer!
Die Sommerklamotten kommen aus den Schränken und Hundehaarbüschel türmen sich in den Ecken! Der Staubsauger wird für die nächsten Wochen der beste Freund des Hundebesitzers!
Praktisch Veranlagte kommen nun auf die Idee den Hund doch einfach mal Scheren zu lassen. Dann muss er in den heißen Monaten auch nicht so unter der Hitze leiden.
Sicher gibt es Rassen, wie Pudel, Tibet Terrier, Yorkshire Terrier und viele mehr, die man scheren oder trimmen kann. Diese Hunde haben aber kein Fell, sondern Haare. Sie kommen auch nicht in den Fellwechsel, sondern verlieren genau so wie wir immer eine gewisse Menge an Haaren. Um abgestorbene Haare zu entfernen, müssen diese Hunde regelmäßig zum Hundefrisör, um sie auskämmen oder trimmen zu lassen.
Bei den meisten Hunden setzt allerdings der gegenteilige Effekt ein und der Hund leidet mehr unter der Hitze als wenn er nicht geschoren worden wäre.
Das Fell eines Hundes ist ein natürlicher Schutz gegen die klimatischen Einflüsse, die auf den Hund einwirken. Wie bei einer Thermoskanne schützt die Luftschicht unter dem Deckhaar sowohl vor Kälte im Winter als auch vor Hitze im Sommer und hält die Temperatur im Inneren konstant.

Die Struktur des Deckhaares ist genetisch festgelegt, so dass der Hund optimal geschützt ist. Das Deckhaar bildet die äußere Schicht des Haarkleides um den Hund herum und weißt so Nässe ab, so dass die Unterwolle trocken bleibt. Die Unterwolle würde sich aufgrund ihrer Struktur wie ein Schwamm mit Wasser vollsaugen, das Wasser halten und schließlich anfangen zu stinken, da die Fette und Hautabschilferungen vergammeln.
Das Deckhaar trocknet schneller als das restliche Fell und gibt so Feuchtigkeit nach außen ab.
Wie oben schon beschrieben, bildet das Fell eine Schicht, die auch vor Hitze schützt. Wird das Deckhaar nun durch eine Schur gekürzt, liegt das weiche flauschige Unterfell frei. Die schützende Abdeckung fehlt und die Isolierung ist verloren. Der Hund leidet mehr unter der Hitze als vorher.
Auch wenn der Hund nass wird, gelangt das Wasser direkt in die Unterwolle. Diese saugt sich voll und gibt das Wasser nur schlecht wieder ab. Die Hunde kühlen aus. Erkrankungen wie Erkältung und Blasenentzündung sind die Folge.
Bei vielen Hunderassen wächst das feinere Unterhaar viel schneller nach, als das dickere Deckhaar und behindert dieses so am Wachstum. Es kommt schnell zu Verfilzungen. Der natürliche Schutz sowohl vor den Temperaturen, Feuchtigkeit als auch Sonne wird nicht wieder aufgebaut.
Die Schur von Hunden mit Deck- und Unterhaar ist die Hauptursache für die sogenannte Clipper Alopezie. Dabei handelt es sich um Haarausfall und die dauerhafte Schädigung des Deckhaares.
Der Körper des Hundes ist hier übersät mit haarlosen Flecken oder nur mit vereinzelten Deckhaarbüscheln durchsetzte Areale mit Unterwolle. Das Tier sieht zerrupft aus. Sonnenbrand verletzt die kleinsten, die Haarwurzeln versorgenden Blutgefäße, so dass diese keine neuen Haare mehr bilden können. Hier wächst kein Fell mehr nach und der Hund ist Sommers wie Winters des natürlichen Schutzes gegen die Witterung beraubt.
Meine Empfehlung auch für Hunderassen mit Deck- und Unterfell (Schäferhund, Retriever, Collies etc) ist der gelegentliche Besuche beim Hundefrisör, der die Unterwolle sachgemäß und gründlich auskämmt, so dass weniger Haarbüschel in den Ecken zu Hause landen und unsere Fellkinder den Sommer mit uns genießen können!

6. Oktober 2016
von Sabine Schlebusch
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Interessantes aus der Tierheilpraxis: Futtermittelallergie

Welsh Terrier, 6 Jahre alt, männlich, kastriert.
Mittelohrentzündung, starker Juckreiz an den Pfoten, den Beinen und den Ohren
Laut Bluttest reagiert der Hund allergisch Hausstaub, Milben und Futtermilben und hat zusätzlich noch eine Futtermittelallergie gegen Rind, Huhn, Pute, Ente, Lamm, Getreide…
Tierarzt hat ein hypoallergenes Futter aus der Tierarztlinie verschrieben. Der Hund kratzt sich nach wie vor und die Mittelohrentzündung ist wieder voll erblüht.
So wurde mir der Hund vorgestellt.
Nachdem der Hund bei einer anderen Gelegenheit extrem abneigend auf Akupunktur reagiert hat, habe ich auf diese verzichtet und direkt mit individuell auf den Hund zusammengestellten chinesischen Kräutern und einer Ausschlußdiät behandelt.
Er bekommt zur Zeit ausschließlich Nassfutter aus Pferd mit Kartoffel, Leckerchen und Kaumaterial ebenfalls aus Pferd. Da die Besitzer gern ein Trockenfutter zufüttern möchten, habe ich ihnen das Trockenfutter aus Insektenprotein von Bellfort, Naturgut Schmauß, mitgegeben.
Ca. eine Woche später rief mich die Besitzerin an und berichtete, dass sich die Ohren deutlich gebessert haben und der Hund sich nicht mehr kratzt.
Das Immunsystem des Hundes kennt das Insektenprotein nicht und kann dagegen auch keine Allergie bilden. Die Haut und die Schleimhäute des Hundes kommen zur Ruhe und können mit Hilfe der chinesischen Kräuter schnell heilen.

5. September 2016
von Sabine Schlebusch
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Akupunktur bei Sponsylose

Die Irische Wolfshündin wurde mir mit starke Schmerzen 20160905_124007sowohl in Ruhe als auch in Bewegung vorgestellt. Sie hechelte so stark, dass sie vom Tierarzt auf Herzbeschwerden behadnelt wurde. Nach einer genaueren Untersuchung des Herzens , das vollkommen in Ordnung war, wurden diese wieder abgesetzt.

Ein Röntgenbild brachte Aufklärung: es ist Spondylose.
3 Akupunktursitzungen und homöopathische Mittel lindern ihre Schmerzen. Sie muss nicht mehr so stark hecheln, nimmt wieder mehr am Leben teil. Sie frißt gut und kann wieder selbständig ins Auto einsteigen.20160905_124025
Sicher schreitet die Spondylose voran und sie wird immer wieder Schmerzen haben, aber mit Hilfe der Akupunktur kann ihr schnell geholfen werden.

17. April 2016
von Sabine Schlebusch
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Spaziergänge mit Kind und Hund in Neuss

Wenn man mit Kind und Hund spazieren geht, darf die Runde nicht zu lang sein, so dass das Kind die Lust nicht verliert. Andererseits muss die Runde den Hunden ausreichend Möglichkeit geben sich zu Bewegen, so dass diese auch zu Ihrem Recht kommen. Außerdem sollte sie irgendein Highlight für das Kind aufweisen zur Motivation.

In dieser Rubrik möchte ich ein paar schöne Gassi-Runden beschreiben, die auch für Kinder geeignet sind.

17. April 2016
von Sabine Schlebusch
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Kind und Hund

Mein ganzes Leben habe ich mit Hunden verbracht. Ich bin mit einem Hund aufgewachsen, während des Studiums (natürlich Tiermedizin) hatte ich meinen ersten eigenen Hund. Pucci (ein Hovawart, Schäferhund, Setter-Mix) und ich hatten eine gute Zeit. Wir haben viel miteinander durchgestanden: u. A. den Abbruch des Studiums, Umzüge, Beginn und Abschluß eines anderen Studienganges (Biologie), Krankheiten (meine und Puccies), Beziehungen, Liebeskummer. Es gab Zeiten, da war sie der einzige Grund, warum ich überhaupt aufgestanden bin und wiederum gab es Zeiten, in denen ich sie aus gesundheitlichen Gründen nicht versorgen konnte und meine Eltern das dankenswerter Weise übernommen haben.
Mit 13 Jahren verstarb sie. 3 Monate habe ich es ohne Hund ausgehalten. Dann fand ich Gianna, eine rumänische Straßenschönheit, im Tierheim in München und von da ab begleitete sie mich durch das Leben. Es war nicht immer einfach mit ihr. Sie hatte viele Ängste und forderte viel Aufmerksamkeit. Aber mit und auch durch sie habe ich meinen Mann kennen gelernt. Ganz klassisch beim Gassi gehen im Englischen Garten in München. Die Hunde haben miteinander gespielt. Mein Mann hatte damals eine Hovawart-Hündin. Wir zogen zusammen, die Hunde rauften sich zusammen und dann passierte das, was Alles veränderte:
Wir bekamen ein Kind!
Eigentlich stellt man sich das so vor:
Das Kind ist da, das Leben geht bis auf kleine Ausnahmen weiter seinen Gang. So ein Baby schläft ja viel. Aber Pustekuchen! Wenn das Baby schläft, sollte man zusehen, dass man auch ein wenig Schlaf bekommt, oder duscht, oder etwas ißt…
Über diese Veränderungen im Leben mit Kind und Hund, Praktisches und Nützliches, Hilfreiches aber auch einfach nur Interessantes und Amüsantes möchte ich hier berichten.